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„Dafür muss man sich nicht schämen“

Der Todesflug der German-Wings-Maschine am 24. März hat das Tabu der psychischen Erkrankungen auf dramatische Weise ins Bewusstsein gerufen. Für einen offeneren Umgang mit dem Thema machen sich auch betroffene Prominente immer wieder stark – und ermuntern dazu, Hilfe zu suchen.

Elke Winkens rutschte nach dem Tod ihres Vaters und der Scheidung in eine schwere Krise. „Dafür muss man sich nicht schämen“, betont sie.
© Jan Frankl

Es kann jeden treffen, unabhängig von Erfolg und Bekanntheit. Das tut es auch: Von Depressionen blieben etwa Schauspielerin Adele Neuhauser und Sänger DJ Ötzi nicht verschont. Unlängst sprach auch Kabarettist Viktor Gernot in „Vera bei“ eine depressive Episode an. Der dreifache Vater und Almdudler-Chef Thomas Klein outete in seiner Autobiographie sein Ringen mit seiner Homosexualität und mit Depressionen. TV-Moderator Wolfram Pirchner erzählt in einem Buch, wie er seine Panikattacken überwand.


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