Einzelhandel in EU und Eurozone im März gefallen

Wien/Brüssel (APA) - Der Einzelhandel in der EU und in der Eurozone ist im März des Jahres deutlich zurückgegangen. In der EU fiel er um 0,6...

Wien/Brüssel (APA) - Der Einzelhandel in der EU und in der Eurozone ist im März des Jahres deutlich zurückgegangen. In der EU fiel er um 0,6 Prozent gegenüber Februar, in der Währungsunion betrug das Minus sogar 0,8 Prozent. Österreich musste nach neuesten Zahlen von Eurostat vom Mittwoch einen Einbruch um 1,2 Prozent hinnehmen.

Bereits in den vergangenen Monaten hatte sich ein Abwärtstrend abgezeichnet. Im November 2014 hatte es noch einen Zuwachs von 0,7 Prozent in der Eurozone gegeben, im Dezember schwächte sich das Plus auf 0,5 Prozent ab, im Jänner ging das Einzelhandels-Wachstum auf 0,4 Prozent zurück und im Februar betrug das Plus gerade noch 0,1 Prozent. Nun wurde erstmals seit September 2014 wieder ein Minus registriert.

Die stärksten Einbrüche verzeichneten Portugal (-3,5 Prozent), Slowenien (-2,8 Prozent) und Deutschland (-2,3 Prozent). Die höchsten Zuwächse konnten Polen (+1,5 Prozent), Slowakei (+1,1 Prozent) und Dänemark (+0,9 Prozent) verbuchen.

Im Jahresvergleich - März 2014 zu März 2015 - gab es eine Zunahme des Einzelhandels in der EU um 2,5 Prozent und in der Währungsunion um 1,6 Prozent. Österreichs Plus machte im Jahresabstand 0,8 Prozent aus. Die höchsten Zuwächse gab es hier für Malta (+8,9 Prozent), Polen (+8,7 Prozent), Lettland (+6,5 Prozent) und Irland (+6,4 Prozent). Die stärksten Rückgänge mussten Slowenien (-1,8 Prozent), Rumänien (-1,3 Prozent), Belgien (-0,9 Prozent) und Finnland (-0,3 Prozent) hinnehmen.


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