Konsumentenschützer bemängeln getestete Blumenerde

Linz/Wien (APA) - Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich haben 21 handelsübliche Blumenerden getestet und dabei etli...

Linz/Wien (APA) - Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich haben 21 handelsübliche Blumenerden getestet und dabei etliche Mängel festgestellt: Nur etwa die Hälfte aller Produkte war einwandfrei deklariert. Auch stimmten bei Anbietern die angebenen Füllmengen nicht, lautet das am Mittwoch veröffentlichte Ergebnis.

Im Test wurden sowohl Torferde als auch torffreie Produkte untersucht. Um die richtige Erde für den jeweiligen Zweck zu finden, sind die Hersteller verpflichtet, die Gehalte an Stickstoff, Phosphor und Kalium in Form von Bereichen anzugeben, innerhalb dieser sich die tatsächlichen Nährstoffe befinden sollten. Im Test gab es bei rund der Hälfte eine starke Abweichung zwischen den deklarierten und den tatsächlichen Werten.

Fragwürdig waren laut Konsumentenschützer auch die Füllmengenangaben einiger Hersteller. „In fünf Proben war das gemessene Füllvolumen um zehn Prozent geringer als auf der Verpackung angegeben“ stellte AK-Konsumentenschützer Georg Rathwallner fest.

Grundsätzlich sage auch der Preis nichts über die Qualität der Erde aus. Ein 15-tägiger Kressewachstumstest ergab, dass günstige Erden genauso gut sein können. Im Großen und Ganzen lagen die qualitativ hochwertigeren Erden allerdings im höherpreisigen Segment. Außerdem wachsen Pflanzen in torffreier Blumenerde ebenso schnell wie in Torferde. Die AK rät allerdings zu torffreien Produkte, da sie umweltfreundlicher sind.

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(S E R V I C E www.ooe.konsumentenschutz.at)


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