Haft nach Amoklauf mit Waffe

Innsbruck – An einem Tag im Jänner war es in Kirchberg gegen 7.30 Uhr zu einem Amoklauf gekommen. Ein Italiener drückte einer Kellnerin eine...

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© dpa

Innsbruck –An einem Tag im Jänner war es in Kirchberg gegen 7.30 Uhr zu einem Amoklauf gekommen. Ein Italiener drückte einer Kellnerin eine Pistole gegen die Schläfe. Wegen couragierter Hotelgäste ergriff der Pizzakoch jedoch die Flucht und stieß auf einen Skilehrer, den er ebenso wortlos anging. Der Mann riss dem Angreifer aber den Arm mit der Pistole hoch. Dabei löste sich ein Schuss.

Nach einer Großfahndung wurde der Koch leicht bekleidet im Schnee gestellt.

Gestern am Landesgericht klärte ein psychiatrisches Gutachten den Grund für den Ausraster. Der Mann hatte fünf Gramm Kokain auf einmal eingenommen und „verlor dadurch seine Steuerungsfähigkeit“. Für Richter Andreas Mair hatte sich der drogenerfahrene 46-Jährige jedoch fahrlässig in den Zustand der Unzurechnungsfähigkeit gebracht. Und so ergingen für die Straftat im Zustand der vollen Berauschung sieben Monate Haft. Der Kellnerin wurden 500 Euro zugesprochen, die Waffe wurde nie mehr gefunden. (fell)

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