Schweizer Waldwirtschaft 2014 vom „Frankenschock“ betroffen

Solothurn (APA/sda) - Der Dachverband Waldwirtschaft Schweiz zieht eine positive Bilanz über das Jahr 2014. Die Rundholzverarbeiter hätten r...

Solothurn (APA/sda) - Der Dachverband Waldwirtschaft Schweiz zieht eine positive Bilanz über das Jahr 2014. Die Rundholzverarbeiter hätten rund fünf Prozent mehr Rundholz gesägt und auch die Holzpreise hätten eine leicht steigende Tendenz aufgewiesen.

Dann sei aber anfangs 2015 der „Frankenschock“ gekommen, der alles auf den Kopf gestellt habe und den Rückblick trübe. Holzbestellungen seien von einem Tag auf den anderen storniert, Holzschläge, Personaleinstellungen und Investitionen sistiert und Schweizer Holz noch häufiger durch noch billigere Importware ersetzt worden.

Waldwirtschaft Schweiz habe aber sofort auf die neue Situation reagiert und bereits in den Vorjahren gesellschaftliche „Waldtrends“ analysiert. Neben der Promotion für das Herkunftszeichen Schweizer Holz und der Kommunikation der guten Werte einheimischen Holzes seien die „Nicht-Holz-Waldleistungen“ immer mehr in den Fokus gerückt.

Leistungen für die Erholungsfunktion, Biodiversität und den Schutz vor Naturgefahren sollen künftig neben dem Holzverkauf neue Einnahmen bringen und die nachhaltige Waldpflege sichern. Der eingeschlagene Weg erweise sich nun angesichts der wohl noch länger anhaltenden Währungsprobleme als richtig.

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