Nach Zugkollision 2 - Ex-Mitarbeiter machen Landesbahnen Vorwürfe

Deutschfeistritz/Wien (APA) - Laut Roman Hebenstreit würden sich nun nach dem Zugsunglück immer mehr ehemalige Mitarbeiter der Steiermärkisc...

Deutschfeistritz/Wien (APA) - Laut Roman Hebenstreit würden sich nun nach dem Zugsunglück immer mehr ehemalige Mitarbeiter der Steiermärkischen Landesbahnen bei der Gewerkschaft melden und sie würden schwere Vorwürfe erheben: „Wenn es sich bewahrheitet, dass die Fahrzeuge kein GPS haben, ist das ein Wahnsinn. Diese Strecken werden üblicherweise mit GPS überwacht, die Technik ist seit einem Jahrzehnt im Einsatz.“

Mit den Antennen auf den Zügen sei auch eine Betriebsüberwachung möglich, die Kosten für ein GPS-System in der Fahrerkabine würden „nichts im Vergleich zu den Kosten einer Garnitur“ sein. Er schätze den Preis auf 1.000 Euro ein, während eine Zuggarnitur mehrere Millionen Euro kostet. Stimmten die Vorwürfe der ehemaligen Mitarbeiter, „war es menschliches Versagen, ja, aber bei der Geschäftsführung“, betonte Hebenstreit im APA-Gespräch. Die Meldungen der Ex-Mitarbeiter würden erst geprüft, weshalb man noch keine Details der Vorwürfe nennen wolle.

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