Streit um TV-Geld: Spaniens Liga wehrt sich gegen Verband

Der spanische Liga-Verband (LFP) will sich im Streit um die TV-Rechte notfalls mit juristischen Mitteln gegen den nationalen Fußball-Verband...

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© Gepa

Der spanische Liga-Verband (LFP) will sich im Streit um die TV-Rechte notfalls mit juristischen Mitteln gegen den nationalen Fußball-Verband (RFEF) wehren. Das teilte die Vertretung der Primera Division am Donnerstag mit. Der RFEF hatte am Mittwoch angedroht, den kompletten Spielbetrieb ab 16. Mai einstellen zu wollen.

Davon betroffen wären unter anderem die letzten beiden Liga-Runden und das Cupfinale zwischen dem FC Barcelona und Athletic Bilbao. Dies sei „rechtlich unwirksam“, hieß es in der Mitteilung des Liga-Verbandes. Man werde die Interessen der Clubs verteidigen.

Die spanische Regierung und die LFP hatten am 30. April ein neues Gesetz zum zentralisierten Verkauf der TV-Rechte erlassen. 92 Prozent der Einnahmen sollen an die Proficlubs der 1. und 2. Liga gehen. Der Rest soll unter der LFP, dem RFEF und den Amateurclubs aufgeteilt sowie zur Förderung von Amateurspitzensportlern verwendet werden. Der RFEF ist mit den zugeteilten 4,55 Prozent aus dem Gesamtertrag der Zentralvermarktung von geschätzten 1,5 Milliarden Euro aber unzufrieden. (APA)

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