Hypo-U-Ausschuss - Lansky kann Consultants-Verkauf nicht kommentieren

Wien/Klagenfurt (APA) - Die FPÖ ortet beim Verkauf der Hypo Consultants Gruppe im Jahr 2007 an die kroatische Auctor Gruppe hohe Beratungsho...

Wien/Klagenfurt (APA) - Die FPÖ ortet beim Verkauf der Hypo Consultants Gruppe im Jahr 2007 an die kroatische Auctor Gruppe hohe Beratungshonorare an ASP Consulting und die Kanzlei Lansky, Ganzger+Partner. „Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich zu Mandantenbeziehungen grundsätzlich keine Auskunft erteilen kann, sofern ich nicht ausdrücklich von der Verschwiegenheitspflicht entbunden wurde“, so Gabriel Lansky zur APA.

Am Donnerstag hat die FPÖ eine parlamentarische Anfrage an Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) geschickt, um Informationen rund um den Verkauf der Hypo Consultants Gruppe im Jahr 2007 zu erhalten. Im Rahmen des Verkaufs hatte die ASP Consulting ein Honorar von 4,8 Mio. Euro und die Rechtsanwaltskanzlei Lansky, Ganzger & Partner rund 477.000 Euro für Beratungsleistungen erhalten.

In der Consultants-Gruppe der Hypo waren viele Projektgesellschaften, vor allem Immobilienprojekte in Südosteuropa, gebündelt. Die Hypo hat mit dem Verkauf im Jahr 2007 insgesamt 57,3 Mio. Euro erlöst, aber das Kreditvolumen an die Gesellschaft im Ausmaß von über 300 Mio. Euro nicht reduziert. Laut Medienberichten aus dem Jahr 2011 soll der Hypo durch den Consultants-Verkauf ein Schaden von 146 Mio. Euro entstanden sein.


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