Jede Menge Highlights im Jubeljahr der Musikschule

Zum 20. Geburtstag gestaltete die Landesmusikschule Imst einen Konzertabend im Großformat als Auftakt zum TschirgArt-Festival.

© Hauser

Von Markus Hauser

Imst –Die Landesmusikschule (LMS) Imst feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen und tut dies selbstverständlich mit einer Reihe von Konzerten. Ein Konzertabend im Großformat ging am Donnerstagabend im Rahmen des TschirgArt Jazzfestivals als Auftakt über die Bühne des Glenthofs: Alle Kombinationen von Ensemble, Streichorchester, Bigband, Chor, Soloauftritt bis hin zur Tanzvorführung boten Kurzweil und beste Unterhaltung. Da folgte Highlight auf Highlight von Klassik bis Rock.

Das Jubiläumsjahr stehe unter dem Motto „die Qualität des Lebens verbessern“, meint Musikschuldirektor Karl Schuchter im Rahmen der Begrüßung. Und dass der Abend in jeder Beziehung dazu angetan war, die Lebensqualität zu verbessern, davon zeigte sich ein begeistertes Publikum im voll besetzten Saal überzeugt. Von den Qualitäten der LMS Imst ist auch Landesmusikschuldirektor Helmut Schmid restlos überzeugt, der die Grußworte des Landes Tirol überbrachte und Karl Schuchter mit den Worten zum 20er gratulierte: „Man braucht nur auf die Bühne schauen und zuhören, diese tollen Qualitäten bedürfen keiner Erklärung.“

Dass die 35 Lehrpersonen über den bloßen Unterricht hinaus ihr Bestes geben, zeigen ihre schöpferischen Aktivitäten. Um ihren insgesamt 680 Schülern ein optimales, altersgemäßes Notenmaterial zur Verfügung stellen zu können, komponieren oder arrangieren sie jede Menge von Musikstücken selbst.

Aus der Abfolge von Highlights sei eine kleine Auswahl erwähnt: In Karl Schuchters Simplify durften gleich 60 der ganz jungen Schüler solistische Qualitäten beweisen. Sängerin Katharina Eberlein, Chor und Orchester glänzten mit Michael Jacksons „Heal the World“.

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Virtuose Qualitäten zeigte die inzwischen international tätige Imster Cellistin Johanna Niederbacher mit zwei Sätzen aus Friedrich Guldas Konzert für Blasorchester und Cello.

Mit Bigband-Sound vom Feinsten und Tanzvorführungen der Gruppe Joydance ging ein grandioser Abend zu Ende. Zu Ende? Nein! Auf der neu errichteten Freilichtbühne neben der schönsten Musikschule des Landes, wie Direktor Schuchter versicherte, wird man in nächster Zeit noch allerhand von der Landesmusikschule Imst hören.


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