Südtirol wählt, AK fordert Konjunkturpaket

Für den neuen Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und seinen jungen Chef der Südtiroler Volkspartei LR Philipp Achammer sind es die ...

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.
© Thomas Böhm / TT

Für den neuen Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und seinen jungen Chef der Südtiroler Volkspartei LR Philipp Achammer sind es die ersten Testwahlen: Am Sonntag werden in 109 von 116 Südtiroler Gemeinden die Gemeindeparlamente und Bürgermeister gewählt. Darunter auch in Bozen, wo seit 2005 der Linksdemokrat Luigi Spagnolli regiert, sowie in Sterzing und Meran. 101 Bürgermeister und 58 Prozent der Gemeindemandatare stellt die SVP, Ziel der Parteispitze ist es, diese Zahl zu halten. Mit der Gründung von Gemeindelisten hält jetzt auch in Südtirol der Trend zu Namenslisten mit Vertretern der SVP Einzug. Der bisherige SVP-Bürgermeister von Sterzing, Fritz Karl Messner, tritt heuer mit einer Bürgerliste an und wurde deshalb von seiner Partei ausgeschlossen.

Bei der gestrigen Vollversammlung der Tiroler Arbeiterkammer haben die 70 Kammerräte aller Fraktionen LH Günther Platter eine Resolution überreicht, in der sie dringend ein Konjunkturpaket fordern. „Tirol braucht eine Trendwende. Die Landesregierung ist aufgerufen, umgehend Maßnahmen zu setzen, um die immer dramatischer werdende Situation bei der Beschäftigung, bei den Löhnen und beim Wohnen in Tirol zu verbessern“, betonte AK-Präsident Erwin Zangerl. Wie schon in der Vorwoche wiederholte Platter die Ankündigung für ein Offensiv-Paket bis zum Sommer.

Im Vorjahr hat die Tiroler Arbeiterkammer übrigens 324.850 Beratungen durchgeführt und mehr als 15,1 Millionen Euro für die Mitglieder erkämpft. Die Einnahmen der AK betrugen 38 Millionen Euro. (pn)

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