Drei Tote nach Polizeiaktion gegen Bewaffnete in Mazedonien

Skopje (APA) - Nach einem Polizeieinsatz gegen eine Gruppe Bewaffneter in der mazedonischen Stadt Kumanovo im Westen des Landes sind drei Po...

Skopje (APA) - Nach einem Polizeieinsatz gegen eine Gruppe Bewaffneter in der mazedonischen Stadt Kumanovo im Westen des Landes sind drei Polizisten ihren schweren Verletzungen erlegen. Bei der Aktion kam es zu einer Schießerei, zwölf weitere Einsatzkräfte wurden verletzt. Bei den Bewaffneten soll es sich um Albaner handeln.

Laut dem Internetportal der Zeitung „Utrinski vesnik“ kam es in den frühen Morgenstunden zu der bewaffneten Auseinandersetzung. Sie ereignete sich in einer illegal gebauten städtischen Siedlung und dauerte insgesamt vier Stunden. Dabei wurde auch ein Haus in Brand gesetzt, wie das Internetportal unter Berufung auf inoffizielle Kreise berichtete.

Das Innenministerium bestätigte den Zwischenfall und betonte, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die bewaffnete Gruppe zu zerschlagen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Die Situation im etwa 40 Kilometer nördlich von Skopje gelegenen Kumanovo wurde unterdessen als ruhig bezeichnet. Hubschrauber beobachteten den Schauplatz der Schießerei, Sonderpolizeieinheiten riegelten zum Teil Wege ab.

Mazedonische Medien in albanischer Sprache berichteten am Freitag, dass in der von Albanern bewohnten Ortschaft Zajaz bei Kumanovo 50 bewaffnete Personen entdeckt worden seien. Von der Polizei wurde die Meldung der Presseagentur INA nicht kommentiert. In Kumanovo war bereits am Freitag eine größere Polizeipräsenz zu bemerken.


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