Airbus A400M abgestürzt - Weniger Todesopfer als zunächst befürchtet

Sevilla (APA/AFP/dpa) - Beim Absturz eines Airbus-Militärtransporters vom Typ A400M sind weniger Menschen als ursprünglich angenommen ums Le...

Sevilla (APA/AFP/dpa) - Beim Absturz eines Airbus-Militärtransporters vom Typ A400M sind weniger Menschen als ursprünglich angenommen ums Leben gekommen. Mindestens drei Besatzungsmitglieder kamen nach Angaben von Rettungskräften zu Tode, zwei weitere wurden schwer verletzt. An Bord hätten sich insgesamt sieben Personen befunden, sagte ein Sprecher. Zwei Personen galten am Samstagnachmittag als vermisst.

Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy, der zunächst von acht bis zehn Toten ausgegangen war, bekundete den Hinterbliebenen sein Beileid. Der A400M war offenbar auf einem Testflug, als er „in einem unbewohnten Gebiet nördlich des Flughafens von Sevilla“ abstürzte, wie ein Sprecher der Rettungskräfte sagte. Der gesamte Flughafen wurde daraufhin geschlossen.

Airbus machte zu dem Unglück zunächst keine näheren Angaben, sondern teilte nur mit, dass die Maschine für die Türkei bestimmt gewesen sei. Zudem sei ein Krisenstab eingerichtet worden, sagte ein Sprecher. In Sevilla steht das Endmontagewerk für den A400M.

Bei dem Transporter handelt es sich um ein ganz neues Flugzeug, das die veraltete Transall ersetzen soll. Deutschland erhielt erst im Dezember mit vierjähriger Verspätung die erste von 53 bestellten Maschinen, nachdem es beim Bau immer wieder zu Pannen gekommen war.

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