Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 28.10.2017


BMW

Im März startet der X2

Nach X6 und X4 gibt es von BMW wieder ein leicht coupéförmiges Sport Utility Vehicle, dieses Mal im kompakten Format.

© WerkVorerst wird BMW den X2 mit drei Motorvarianten anbieten, den 192 PS starken sDrive20i zum Beispiel ab 39.700 Euro.



Salzburg – Den X3 hat BMW erst auf einer Fahrpräsentation vorgestellt, schon rollt der Münchner Hersteller den nächsten Hochbau von der Rampe: den X2. Mit einer Länge von 4,36 Metern siedelt er sich zwischen Min­i Country­man und BMW X1 (beide jeweils in der zweiten Generation) an, von der Form her geht er aber einen eigenständigen Weg. Mit seiner keck geschwungenen Dach­linie erinnert er an die größeren Geschwister X4 und X6, treffsicher spricht BMW beim X2 auch von „Sports Activity Coup­é“. Ein dynamischer Auftritt ist ihm sicher, was im Übrigen nicht nur für die Optik gilt, sondern auch für das Straßenverhalten: Anfangs stattet BMW den Neuling mit drei Aggregaten aus, die zwischen 190 und 231 PS leisten. Etwas später kommen weitere Aggregate hinzu, darunter auch ein 140 PS starker Dreizylinder-Turbobenziner, gedacht für eine Variante mit bloßem Vorderradantrieb (sDrive). Diese Konzeption ist auch beim stärkeren Benziner mit 192 PS darstellbar, der sich ab 39.700 Euro bestellen lässt.

Mit xDrive-Allradtechnik versehen sind die X2-Varianten, die mit 190 und 231 PS vorfahren – hier ist ein Vierzylinder-Turbodiesel mit zwei Litern Hubraum an Bord. Später reicht BMW eine 150 PS starke sDrive-Selbstzünderversion nach. Je nach Aggregat und Wunsch lassen sich die Trieb­werke mit Handschalter, Acht­stufenautomatik oder Siebenstufen-Doppelkupplung verknüpfen.

Gleichzeitig mit dem X2 will BMW zwei Ausstattungsoptionen anbieten: den M Sport und den M Sport X. Vom Basismodell unterscheiden sich die beiden letztgenannten unter anderem durch ein Sportfahrwerk mit Tieferlegung.

Unabhängig von der gewählten Ausführung bietet der X2 ein Ladeabteil an, das von 470 bis 1355 Liter reicht. Teilweise Serie, teilweise Option sind die Fahrerassistenzsysteme. Zum Einsatz kommt unter anderem ein Stauassistent, der das sonst den Fahrer ermüdende Stop & Go-Fahren übernimmt. Auch ein Einparkassistent kann bemüht werden. Ein weiteres Highlight, typisch für BMW, stellt das Head-up-Display dar.

BMW beabsichtigt, den X2 im März des kommenden Jahres auf den Markt zu bringen. Einige Preise stehen schon fest, abseits des zuvor erwähnten Benziners gibt es Fixierungen für die beiden xDrive-Diesel. Für den X2 xDrive20d verlangen BWM-Händler ab 44.400 Euro, für den X2 xDrive25 ab 46.100 Euro – beide Modelle sind jeweils mit einer Automatik versehen. (hösch)




Kommentieren


Schlagworte