Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 19.01.2019


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Lexus kann nicht genug haben von der Nische

Noch als Konzeptfahrzeug präsentiert: das LC Cabriolet von Lexus, das auf der NAIAS Weltpremiere feierte.

© WerkNoch als Konzeptfahrzeug präsentiert: das LC Cabriolet von Lexus, das auf der NAIAS Weltpremiere feierte.



Die Aufgabenverteilung bei Toyota ist ganz offensichtlich: Die Kernmarke soll hauptsächlich die Masse bedienen (mit Ausnahmen natürlich, siehe Bericht nebenan), das Tochterlabel Lexus darf hochpreisig spezielle Kundenwünsche erfüllen (auch hier gibt es natürlich Ausnahmen). Jüngstes Beispiel dafür ist die offene Version des LC, die erstmals auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit in dieser Woche gezeigt wird. Zwar spricht hier der Produzent noch von einer „Roadster-Studie", das Exemplar sieht aber schon recht serienfertig aus.

Für den eleganten Auftritt tragen zahlreiche Details Verantwortung, darunter der großzügig gestaltete Diabolo-Kühlergrill in Doppeltrapezform, die fast schon bumerangförmig und vertikal geschnittenen Frontscheinwerfer samt ihrer Entsprechung in Gestalt der Heckleuchten. Die Radhäuser sind massiv ausgefallen, haben gerade noch Platz für 22-Zöller. Dazu kommen noch Karosserieeinschnitte und markante Sicken zwischen den Achsen und auf der Rückseite.

Das LC Cabrio ist 4,77 Meter lang — und noch geben sich Markenvertreter vorsichtig: „Eine Serienversion dieses Konzepts wäre in vielerlei Hinsicht faszinierend. Man sieht die dynamischen Linien, wenn man sich nähert, hört den Motor beim Starten und spürt alles um sich herum, sobald man auf der Straße unterwegs ist. Dieses Fahrzeug würde die Sinne auf einzigartige und aufregende Weise ansprechen", befindet Chefdesigner Tadao Mori. (höschl)

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