Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 02.02.2019


Motor News

Wenn es rutschig wird, findet Subaru Stabilität

Der japanische Allradspezialist ist für alle Saisonen gerüstet, auch für die am meisten herausfordernde, den Winter.

Sicher mit dem permanenten Allradantrieb: der Forester von Subaru.

© WerkSicher mit dem permanenten Allradantrieb: der Forester von Subaru.



Levi, Innsbruck – Bezogen auf den österreichischen Markt, sah es für längere Zeit nicht wirklich gut aus für die Marke Subaru. Global ging es zwar aufwärts, aber einige Märkte behandelte der Hersteller eher stiefmütterlich, so auch das Alpengebiet. Das wirkt umso befremdlicher, als hierzulande die Nachfrage nach allradangetriebenen Modellen überdurchschnittlich hoch ist – und Subaru traditionell beim Thema 4WD zuhause ist. Immerhin: Es zeichnet sich eine Wende ab, wie allein die Zulassungszahlen verdeutlichen: Im Jahr 2017 meldete die Statistik Austria 538 Neuanmeldungen, im Jahr darauf gab es einen Zuwachs um 37,92 Prozent auf 742 Pkw-Neuzulassungen.

Mehr als die Hälfte geht auf das Konto des Kompakt-SUV XV, weitere 150 Exemplare steuerte der Forester bei, 96 Einheiten stammen vom Outback, 52 vom Impreza und 36 vom Levorg. Nur eine Neuzulassung ist auf den BRZ zurückzuführen, ein heckgetriebenes Sportcoupé, das in Österreich eigentlich nicht mehr offiziell angeboten wird. Wegen seiner Antriebstechnik ist der BRZ ohnehin ein Ausreißer, denn sonst ist das Subaru-Portfolio recht homogen: belastbare Allradtechnik, ein annehmbares Preis-Leistungs-Verhältnis, ein hohes Sicherheitsniveau.

Dass sich in dieser Hinsicht immer noch etwas optimieren lässt, zeigt der Levorg des Modelljahrganges 2019. Dessen Fahrkomfort ist laut Hersteller noch einmal verbessert worden dank einer Rücknahme der Vibrations- und Geräuschentwicklung im Innenraum und dank einer anderen Fahrwerksabstimmung. Die Lufthutze verschwindet, ebenso der bisher verwendete 1,6-Liter-Turbobenziner. Das Triebwerk muss Platz machen für einen Zweiliter-Boxer, fix an Bord bleibt der symmetrische Allradantrieb.

Der ist auch bei anderen Subaru-Modellen nicht wegzudenken, etwa dem Bestseller XV. Die im Vorjahr gestartete zweite Generation basiert auf der noch recht frischen Subaru Global Platform. Auch wenn manch ein Kunde nach einem Diesel schreit, muss der XV vorliebnehmen mit einem 1,6-Liter-Benziner, der 114 PS leistet und auf jegliche Beatmungshilfen verzichtet. 150 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen ab 3600 Touren an – das verspricht Gemütlichkeit. Die ist aber auf alle Fälle traktionssicher, dank des fixierten Allradantriebs mit permanenter Ausrichtung. Derzeit bieten Subaru-Händler den XV ab 24.370 Euro an.

Nicht viel günstiger ist der Kompaktwagen Impreza, der wie der XV auf der Subaru Global Platform aufbaut. Mit dem 114 PS starken Benziner führt ihn die Preisliste ab 23.350 Euro, in Verbindung mit der stufenlosen Automatik Lineartronic. Die ist im Übrigen derzeit in jedem Subaru-Modell verbaut, also auch im Forester. In diesem SUV leistet ein 150 PS starker Benziner den Vortrieb, verfügbar ab 33.490 Euro. Noch gelistet wird der letzte Su­baru-Diesel (jedoch nur noch Restbestände), eben für den Forester, ab 38.240 Euro.

Zur Abrundung: Der Prä-Facelift-Levorg ist ab 35.540 Euro verfügbar (170 PS), der Outback ab 36.990 Euro (mit 2,5-Liter-Benziner und 175 PS). (hösch)