Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 10.02.2018


Skoda

Škoda überarbeitet Fabia ein zweites Mal

Auf den Markt kommt der neue Fabia in der zweiten Jahreshälfte. Skoda gibt außerdem Aussicht auf ein weiteres SUV-Modell.

© WerkDen Fabia modifiziert Škoda fürs zweite Halbjahr 2018.



Salzburg – In mehrfacher Hinsicht wagt die tschechische Volkswagen-Tochter interessante Schritte. Obwohl die Markenverwandtschaft von VW und Seat bereits den innovativen MQB A0 (modularer Querbaukasten für Kleinwagen) für die neuesten Generationen des Polo und des Ibiza verwendet, muss Škoda für den Fabia noch eine betagte Plattform verwenden. Die allerdings wird zumindest upgedatet im Rahmen eines neuerlichen Facelifts, das zu Veränderungen bei der Front- und Heckansicht und bei den Scheinwerfern führt. LED-Technik zieht ein, Dieselmotoren ziehen aus. Stattdessen lässt sich der Fabia von Benzinaggregaten antreiben, und zwar von Dreizylinder-Triebwerken mit einem Liter Hubraum. Das Leistungsspektrum reicht von 60 bis 110 PS. Die beiden stärkeren Ottomotoren sind mit einem Benzinpartikelfilter versehen, außerdem mit einem Turbolader. Das Topmodell lässt sich auf Wunsch mit einer Siebenstufen-Doppelkupplung bestücken. Der erneuerte Fabia wird erstmals auf dem Genfer Autosalon Anfang März zu sehen sein, auf den Markt kommt er in der zweiten Jahreshälfte.

Noch nicht so weit gediehen ist der Vision X, der ebenfalls in Genf sein Debüt feiert. Hier handelt es sich um eine subkompakte Crossover-Studie, die einen Ausblick auf ein weiteres SUV-Modell von Škoda geben soll. Große Glasflächen und eine zweifarbige Lackierung sowie markante Falzen dürften dem Entwurf viel Aufmerksamkeit verleihen. (hösch)

Der Vision X kündigt ein drittes SUV von Škoda an.
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