Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 07.07.2018


Bezirk Kitzbühel

Mit viel Humor durch den Kitzbüheler Sommer

Kein Sommer in Kitzbühel ohne Theater. Heuer wird die Komödie „Trennung für Feiglinge“ von Clément Michel zum Besten gegeben.

© Markus Mitterer



Von Harald Angerer

Kitzbühel – Auch wenn in Kitzbühel der Sport stark im Fokus steht, gibt es vor allem im Sommer ein sehr reges und qualitativ hochwertiges Kulturleben. Angefangen von Elina Garanca, die heute Abend zur „Klassik in den Alpen“-Gala in den Pfarrau-Park lädt, über die schon seit 41 Jahren stattfindenden Kitzbüheler Sommerkonzerte bis hin zum Kitzbüheler Sommertheater.

Schon seit 17 Jahren gehört das Theater zum Kitzbüheler Sommer und hat sich als ein Fixpunkt etabliert. Vor allem seit man sozusagen sesshaft geworden ist und die Spielstätte alljährlich das K3 Kitz Kongress ist. Das freut vor allem Theater-Chefin Michaela Reith und Intendant Leopold Dallinger.

„Das ist heuer das lustigste Stück, das wir jemals gespielt haben. Ich weiß, das sagen wir jedes Jahr, aber heuer stimmt es wirklich“, macht Reith bei einer Pressekonferenz Werbung für das neue Stück. Gespielt wird ab 26. Juli das Stück „Trennung für Feiglinge“ von Clément Michel.

Es ist seit fünf Jahren das Lieblingsstück von Reith, „aber es ist sich bisher nie ausgegangen“. Bereits seit über zwei Wochen laufen die Proben. Auf der Bühne steht auch heuer wieder Leopold Dallinger selbst. Ihm zur Seite steht der Kitzbüheler Beitrag zum Sommertheater, Sandra Cirolini. Seit dem Jahr 2006 war sie jeden Sommer mit dabei. „Kein Stück ohne Sandra“, wie Dallinger betont. Weiters auf der Bühne ist ein Kitzbühel-Debütant, nämlich Anselm Lipgens. Dallinger und Lipgens führen auch gemeinsam Regie, dabei werden sie von der Erpfendorferin Christina Gaugg unterstützt, sie ist für die Regieassistenz zuständig.

Im Stück selbst geht es um „zwei Männer und eine Frau“, wie es Dallinger beschreibt. Ein Mann will sich von seiner Freundin trennen, ist aber zu feige dazu, deshalb muss sein Freund bei ihm einziehen, damit er die Freundin loswird. „Ein typisches Männerproblem also“, schmunzelt Dallinger.




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