Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 24.07.2018


Innsbruck-Land

Haller Burgsommer mit über 7000 Besuchern

© Andrea Weber-StrickerDie Haller Gassenspiele erweisen sich mit dem Sommertheater „Volpone“ als starker Frequenzbringer beim Burgsommer 2018.Foto: Weber-Stricker



Hall – „Es war ein höchst erfolgreicher Haller Burgsommer, was Akzeptanz und Frequenz angeht“: Hans Tusch, Kulturstadtrat und Vorstandsmitglied im Verein zur Förderung der Kultur in der Burg Hasegg, zieht zufrieden Bilanz über die zehnte Auflage der Veranstaltungsreihe. Rechnet man die Aufführungen der Haller Gassenspiele im Burghof ein, werden es am Ende an über dreißig Veranstaltungstagen jedenfalls mehr als 7000 Besucher gewesen sein. „Die mit Abstand höchste Zahl bisher“, so Tusch.

Der Auftritt von Popstar Julian le Play im Hofratsgarten der Burg Hasegg habe gut funktioniert, insgesamt drei Veranstaltungen zum 100-Jahr-Jubiläum der Musikschule Hall hätten ebenfalls „äußerst belebend“ gewirkt. Erstmals wurde beim Burgsommer – in Kooperation mit dem in Hall beheimateten Verein „Psychosozialer Pflegedienst Tirol“ – Open-Air-Kino angeboten. Hier strebe man ebenso eine weitere Zusammenarbeit an wie mit den Gassenspielen, die natürlich ein starker Frequenzbringer seien.

Man habe meist Wetterglück gehabt, meint Tusch, dennoch zeige der Burgsommer auch, dass mit relativ schmalen Mitteln ein abwechslungsreiches Programm möglich sei. Von der Stadt Hall erhält man 15.000 Euro Förderung, 10.000 Euro vom Land, über 20.000 Euro an Sponsorengeldern. Nachdem es im Vorjahr ein Minus gegeben habe – das aber aus Rücklagen der Vorjahre gedeckt war –, „wird es heuer eine schwarze Null werden“, so Tusch. Insgesamt werde die Veranstaltungsreihe „fast schon zu groß“, merkt er an, „wir werden schauen, dass wir es 2019 etwas reduzieren. Ansonsten bräuchte es professionelles, fix angestelltes Personal – und dann trägt es sich nicht mehr“. (md)