Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 06.10.2018


Festspiele Erl

Causa Erl: „Bitte gebt uns den Maestro zurück“

Sieben Künstler und der interimistische Festspielchef bekundeten gestern ihre Solidarität mit dem abgesetzten Gustav Kuhn.

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Wolfgang Leisz • 06.10.2018 11:01
Was war das ? Da sitzen aufgereiht 9 Mitarbeiter der Festspiele Erl auf der Bühne und "Verteidigen" IHREN MAESTRO !? ( ORF Tirol 05.10.2018 ) Sind dabei aber nicht in der Lage - die freie Rede - zu praktizieren ? Sondern - lesen brav vom Blatt - was somit wieder neue Zweifel aufkommen lässt, ob das auch wirklich IHRE Meinung, oder vielleicht doch die vorgefertigte Meinung der Interimsführung ist ! Wenn dann auch noch Herr Leisner, in wahrhaft "emotionaler Empörung" seine Dienstherren - Haselsteiner, Land Tirol und den Leiter der Kunst- und Kultursektion im Bundeskanzleramt, angreift - dann ist das Ganze schon fast Kabrettreif ! Es ist schon ein eigenartiges Verständnis, das da bei den Festspielen in Erl herrscht, wenn Frau Mischl, von Emotionalität und rauen Ton bei den Proben spricht - schön vom vorbereiteten Zettel gelesen ! Ich war auch schon bei Proben des Tiroler Symphonieorchesters zugegen, aber einen dermaßen herumbrüllenden Dirigenten äh Maestro (https://www.youtube.com/watch?v=4x4eMAg5dYo) habe ich dabei nie angetroffen ! So bleibt eigentlich nur die Conclusio, dass einige der Anwesenden mehr Angst um Ihre Stellung, als Interesse an einer Aufklärung der leidigen Geschichte um "Maestro" Kuhn haben ! Dürfen wir ja sein "göttliches Wirken " mit jährlich 1.150 000 .- € aus unseren Steuern bezahlen !

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