Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 13.05.2019


Bühne

Volksschauspiele Telfs: Witwen, Vorwände, Ungeheuer

Volksschauspiele Telfs rahmen „Verkaufte Heimat“ mit Gastspielreigen.

Katharina, Anna und Nellie Thalbach.

© imago stock&peopleKatharina, Anna und Nellie Thalbach.



Telfs – Dass den Tiroler Volksschauspielen für den Sommer 2019 Großes vorschwebt, ist bekannt: Die Neubearbeitung von Felix Mitterers „Verkaufte Heimat“ (Premiere: 25 Juli) wird die größte Eigenproduktion in der Geschichte des Theaterfestivals.

Nun macht eine Großproduktion noch kein Festival. Umrahmt wird „Verkaufte Heimat“ von einem umfangreichen Gastspielprogramm. Von 26. bis 28. Juli etwa hat sich Katharina Thalbach einmal mehr in Telfs angekündigt. Doch diesmal kommt sie nicht alleine. Gemeinsam mit ihrer Tochter Anna und ihrer Enkeltochter Nellie wird sie sich Fitzgerald Kusz’ „Witwendramen“ widmen. Das zentrale Thema der „Verkauften Heimat“, die Option in Südtirol, wird durch Lesungen, etwa von Christine Ostermayer (30. August), und Diskussionen ergänzt.

Am 10. August kommt die Gesamttiroler Produktion „Der Vorwand“ zur Premiere. Die Komödie steht bis zum 19. August auf dem Spielplan. Und von 14. bis 26. August gastiert „Mein Ungeheuer“ – eine Produktion des Zillertaler Steudltenn-Theaters – in Telfs. (TT)