Letztes Update am Sa, 09.11.2019 13:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Künstler: „Brotberuf“ als existenzielle Notwendigkeit

Markus Plattner hat sich mit „Silberberg“ oder den Erler Passionsspielen als Regisseur einen Namen gemacht. Zum Überleben reicht das nicht. Er kehrte in den alten Beruf zurück.

Ab sofort auf Schicht im Schacht. Markus Plattner führt wieder Besucher durch das Schwazer Schaubergwerk. Im Sommer war er noch als Bergwerksarbeiter Thomas Zott im Mitterer-Stück „Silberberg“ auf der Bühne zu sehen.

© Sylvia SiviAb sofort auf Schicht im Schacht. Markus Plattner führt wieder Besucher durch das Schwazer Schaubergwerk. Im Sommer war er noch als Bergwerksarbeiter Thomas Zott im Mitterer-Stück „Silberberg“ auf der Bühne zu sehen.



Schwaz – Seine Rolle als Bergwerksarbeiter Thomas Zott, mit der Markus Plattner im heurigen Sommer als Schauspieler und Regisseur in der Felix-Mitterer-Freilichtproduktion „Silberberg“ in Schwaz glänzte, hat ihn jetzt eingeholt. Seit Monatsbeginn arbeitet der gefeierte Erler Passionsspiele-Regisseur tatsächlich wieder unter Tage. Als angestellter Mitarbeiter des Schwazer Silberbergwerks macht der 42-Jährige Plattner nach 22-jähriger professioneller Theaterkarriere unter anderem Gruppenführungen durch das Schaubergwerk. Das ist kein Witz und auch kein Kunstprojekt, sondern eine existenzielle Notwendigkeit, wie Markus Plattner im Interview mit der Tiroler Tageszeitung erzählt.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden