Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 14.10.2017


Innsbruck

Nature Film Festival: Eintauchen in bedrohte Räume

„Dusk Chorus“ und „The Last Pig“ wurden beim Innsbrucker Naturfilmfestival ausgezeichnet.

Das Innsbruck Nature Film Festival (INFF) ging gestern Abend zu Ende. Es lockte seit Dienstag rund 3000 Besucher ins Leokino.<span class="TT11_Fotohinweis">Foto: Janick Entremont</span>

© Das Innsbruck Nature Film Festival (INFF) ging gestern Abend zu Ende. Es lockte seit Dienstag rund 3000 Besucher ins Leokino.Foto: Janick Entremont



Innsbruck – Die Regisseure Nika Saravanja und Alessandro D’Emilia wurden gestern, Freitagabend, für ihren Film „Dusk Chorus“ beim Innsbruck Nature Film Festival mit dem Preis für den Besten Naturdokumentarfilm gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit 3000 Euro dotiert. „Dusk Chorus“ ermögliche ein „außergewöhnliches akustisches und visuelles Eintauchen“, wodurch es gelänge, die Umweltproblematik in einem völlig neuen Licht wahrzunehmen, befand die internationale Jury, der heuer unter anderem der vielfach preisgekrönte Tiroler Kameramann Christian Berger angehörte. Die Unterwasser-Doku „Im Bann des Mondes“ von Paul Reddish wurde mit einer lobenden Erwähnung der Jury bedacht.

Die ebenfalls mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung für den Besten Dokumentarfilm zu einer Umweltthematik sicherte sich mit Allison Argos „The Last Pig“ ein „empathischer Film“, der „mit großer Liebe zum Detail“ die Geschichte eines ungewöhnlichen Schweinebauern erzählt. Lobende Erwähnungen gab es in dieser Kategorie für „Poets of Life“ und „Lake of Apples“.

Der von der Tiroler Tageszeitung gestiftete Nachwuchs­preis in Höhe von 1000 Euro ging an die belgische Produktion „The Last Hounds“ von Morgane Thibaut. Als Bester Kurzfilm wurde „Der Block“ von Nadine Boller ausgezeichnet. „Bene’s Horizon“ von Jumi Yoon und Eloic Gimenez wurde zum Besten animierten Kurzfilm gekürt. Beide Preise sind mit 3000 Euro dotiert. (TT)