Letztes Update am Mi, 09.05.2018 09:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Netflix

„Tote Mädchen lügen nicht“: 2. Staffel startet am 18. Mai

Die umstrittene Serie behandelt den Suizid einer Teenagerin. Die neuen Folgen sollen „die großen Fragen“ beantworten.

Fans warten gespannt auf die Fortsetzung der Serie.

© Screenshot/YouTubeFans warten gespannt auf die Fortsetzung der Serie.



Berlin – Die umstrittene Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ geht am 18. Mai in die zweite Staffel. Staffel eins erzählte in 13 Episoden die fiktive Geschichte der Teenagerin Hannah Baker, die sich selbst das Leben nimmt. Anschließend werden Kassetten gefunden, in denen die Schülerin Vorwürfe erhebt - gegen Freunde, Familie und Mitschüler.

„Die großen Fragen“ werden beantwortet

„Die zweite Staffel beginnt nach Hannahs Tod und zeigt den Anfang des langen Wegs unserer Charaktere zu Aufarbeitung und Heilung“, teilte Netflix am Dienstag mit, als der erste Trailer der neuen Staffel vorgestellt wurde. Er zeigt die Schüler der Liberty High School, auf die auch Hannah gegangen war, die feststellen müssen, dass Hannahs Geschichte noch nicht vergessen und vorbei ist. Immer wieder tauchen seltsame Polaroid-Fotos mit andeutungsvollen Botschaften auf. Aber die Hintergründe zu Hannahs Tod bleiben unklar. „Die zweite Staffel von ‚Tote Mädchen lügen nicht‘ beantwortet die großen Fragen, die nach den ersten 13 Folgen im Raum stehen“, versichert Netflix.

„Tote Mädchen lügen nicht“ (13 Reasons Why) wurde von Brian Yorkey geschrieben und produziert. Für die erste Staffel gab es viel Kritik, weil Hannahs Suizid in der Serie eine so zentrale Rolle einnimmt. Vor allem die Art, wie die Macher die Geschichte inszeniert und erzählt haben, ließ Kritiker Sturm laufen. Sie fürchten, dass eine solch detaillierte Darstellung einer Selbsttötung suizidgefährdete Menschen dazu bringen könnten, Ähnliches zu tun. Auch das heimische Bildungsministerium hatte im Vorjahr eine Empfehlung an Lehrer ausgegeben, die Serie zu thematisieren, sollte man erfahren, dass Jugendliche sie sehen. (APA/dpa)

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