Letztes Update am Mo, 04.06.2018 09:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Video

„Goodbye Christopher Robin“: Wie Winnie Pooh entstand

Das biografische Werk „Goodbye Christopher Robin“ erzählt die Entstehungsgeschichte des weltberühmten Kinderbuchhelden. Ab 15. Juni im Kino.

© Screenshot/YouTubeDer Schriftsteller A.A. Milne wird von seinem Sohn Christopher Robin zu der Handlung rund um Winnieh Pooh inspiriert.



Hamburg – In diesem Jahr erscheinen gleich zwei Filme über die Entstehungsgeschichte des beliebten Kinderbuchbären Winnie Pooh. Das Studio Walt Disney, das nach wie vor die Rechte an dem honigliebenden Gesellen besitzt, wird Mitte August seine Sicht der Dinge abliefern. Zuerst aber kommt nun Simon Curtis‘ „Goodbye Christopher Robin“ in die Kinos.

Curtis setzt dabei auf das Porträt des titelgebenden Christopher Robin respektive dessen Vater, dem durchaus umstrittenen Schriftsteller A.A. Milne: Als der Kriegsveteran Alan Milne (Domhnall Gleeson) aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt, leidet er unter entsetzlichen Traumata. Immer wieder hört er die dröhnenden Bombeneinschläge. An Schlaf ist nicht zu denken. Das ändert sich auch nicht, als seine ihn liebende Ehefrau Daphne (Margot Robbie) ihren ersten gemeinsamen Sohn Christopher Robin (Will Tilston) zur Welt bringt. Doch da es ihr schwerfällt, eine Verbindung zu dem Jungen aufzubauen, wird Alan schnell zu Christophers engster Bezugsperson.

Beim gemeinsamen Spielen im Wald inspiriert er seinen Vater zum Schreiben eines Kinderbuches, in dessen Mittelpunkt ein kleiner Junge und dessen vielen tierischen Freunde aus dem Hundertmorgenwald stehen. Der Roman wird zu einem großen Erfolg, auch im Hause Milne kehrt langsam Ruhe ein. Doch als die Welt mitbekommt, dass es Christopher Robin tatsächlich gibt, ist es mit dem Frieden vorbei. Die Menschen wollen Christopher und den Hundertmorgenwald mit eigenen Augen sehen – und seinen Eltern entgeht dabei, was für einen Stress das ihrem Sohn bereitet. (dpa)


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Kino
Kino

“Champagner und Macarons“: Skandale und andere Geschäftsmodelle

In „Champagner & Macarons“ wirft Agnès Jaoui einen satirischen Blick auf die französische Bourgeoisie.

Kino
Kino

“Der Bauer zu Nathal“: Auf Augenhöhe mit einem Mythos

„Kein Film über Thomas Bernhard" soll „Der Bauer zu Nathal" sein. Und tatsächlich beschäftigen sich die Regisseure David Baldinger und Matth...

TV
TV

Tiroler Josef Fankhauser gewinnt Kiddy Contest 2018

Mit dem Titel „Lederhosen-Rapper“ hat der elfjährige Schwendauer die Kinder-Gesangsshow am Samstag in Wien für sich entschieden.

TV
TV

Comeback bei Vox: Steffen Henssler zieht die Kochjacke wieder an

„Schlag den Henssler“ wurde gerade eingestellt. Für 2019 ist dafür eine Neuauflage der Koch-Show „Grill den Henssler“ geplant.

Film und TV
Film und TV

Stefan Raab feierte Comeback: Das Raabiversum schlägt zurück

Fast drei Jahre nach seinem Abschied vom Bildschirm ließ der deutsche Fernsehmoderator a. D. in Köln bei einer Bühnen-Show die Zeit vor seinem „Raabschied“ a ...

Weitere Artikel aus der Kategorie »