Letztes Update am Mi, 28.11.2018 10:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


1961 - 2018

Erfinder von „SpongeBob Schwammkopf“ mit 57 gestorben

Der Erfinder der beliebten Zeichentrickserie „SpongeBob Schwammkopf“, Stephen Hillenburg, ist tot. Laut dem Sender Nikelodeon erlag er am Montag der Nervenkrankheit ALS.

Stephen Hillenburg mit den Figuren Patrick und SpongeBob.

© imagoStephen Hillenburg mit den Figuren Patrick und SpongeBob.



New York - Der Erfinder der beliebten Zeichentrickserie "SpongeBob Schwammkopf", Stephen Hillenburg, ist tot. Er sei am Montag im Alter von 57 Jahren an der Nervenkrankheit ALS gestorben, teilte der Sender Nickelodeon am Dienstag mit. Er habe die Serie mit einem "einzigartigen Sinn für Humor und Unschuld" gefüllt.

"Seine ganz und gar originellen Figuren und die Welt von Bikini Bottom werden lange an die Werte von Optimismus, Freundschaft und grenzenloser Vorstellungskraft erinnern", hieß es.

In seinem Studium und als Lehrer für Meeresbiologie beschäftigte Hillenburg sich mit der Tier- und Pflanzenwelt der Ozeane, 1992 machte er in Kalifornien einen Abschluss in Animation. "SpongeBob Schwammkopf" ging in den USA erstmals 1999 auf Sendung. Die Serie spielt in der am Meeresgrund gelegenen Stadt Bikini Bottom, in der der Schwamm SpongeBob, Seestern Patrick, Tintenfisch Thaddäus und andere Meerestiere leben. Neben Kindern erfreuten sich auch Jugendliche und junge Erwachsene an der Serie.

Laut Variety wurden bisher knapp 250 Folgen der Serie ausgestrahlt, die in mehr als 60 Sprachen übersetzt wurde. Die deutsche Fassung war zunächst von 2002 bis 2009 bei Super RTL zu sehen. Hillenburg schrieb und produzierte auch die 2004 und 2015 erschienenen "SpongeBob"-Filme. Ein dritter Film war vor Hillenburgs Tod für 2020 geplant. (APA/dpa)

Auf der Thanksgiving Day Parade am 22. November in New York spielte Hillenburgs SpongeBob Schwammkopf eine der Hauptrollen.
Auf der Thanksgiving Day Parade am 22. November in New York spielte Hillenburgs SpongeBob Schwammkopf eine der Hauptrollen.
- AFP