Letztes Update am Fr, 25.01.2019 09:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


GLAAD-Award

Missbrauchsvorwürfe gegen Bryan Singer: Nominierung zurückgezogen

Der Film „Bohemian Rhapsody“ wurde nach Missbrauchvorwürfen gegen den Regisseur von der Nominiertenliste des diesjährigen schwul-lesbischen Filmpreises GLAAD gestrichen .

Regisseur Bryan Singer wird der Missbrauch von Jugendlichen vorgeworfen. Er streitet dies ab.

© imago/China Foto PressRegisseur Bryan Singer wird der Missbrauch von Jugendlichen vorgeworfen. Er streitet dies ab.



Los Angeles – Nach Missbrauchsvorwürfen gegen Regisseur Bryan Singer (53) ist der Film „Bohemian Rhapsody“ von der Nominiertenliste des diesjährigen schwul-lesbischen Filmpreises GLAAD gestrichen worden. In der Zeitschrift Variety erklärte die Non-Profit-Organisation Gay and Lesbian Alliance Against Defiance (GLAAD): „Der in dieser Woche erschienene Bericht in The Atlantic, der das unbeschreibliche Leid von jungen Männern und Teenager-Jungen dokumentiert, haben eine Realität ans Tageslicht gebracht, die nicht ignoriert oder stillschweigend honoriert werden darf.“

Singer hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, bei denen es um Sex mit Minderjährigen geht. Bei den GLAAD-Awards werden nach eigener Darstellung Medien honoriert, die die LGBTQ-Gemeinschaft auf faire, korrekte und inklusive Weise darstellen. LGBTQ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, Transgender und queer. Die Nominierten für die 30. GLAAD-Awards in Los Angeles und New York sollten am Freitag (Ortszeit) auf Facebook bekanntgegeben werden. „Bohemian Rhapsody“ war laut Variety bereits für die Kategorie „Herausragender Film“ gesetzt. (dpa)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.