Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 02.06.2019


Film und TV

IFFI-Hauptpreis geht nach Italien

„Flesh Out“, der neue Film der italienischen Regisseurin Michela Occhipinti, wurde im afrikanischen Land Mauretanien gedreht. Es geht um die Tradition, Frauen vor der Hochzeit zu mästen.

© Berlinale„Flesh Out“, der neue Film der italienischen Regisseurin Michela Occhipinti, wurde im afrikanischen Land Mauretanien gedreht. Es geht um die Tradition, Frauen vor der Hochzeit zu mästen.



Innsbruck – Heute Abend geht das 28. Internationale Filmfestival Innsbruck zu Ende. Mehr als 70 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme wurde seit vergangenem Dienstag in den Innsbrucker Programmkinos Leokino und Cinematograph gezeigt.

Bereits gestern Samstag wurden die Preise des heurigen Festivals vergeben. Im mit 5500 Euro dotierten internationalen Spielfilmwettbewerb um den Filmpreis des Landes Tirol setzte sich die in Mauretanien gedrehte italienische Produktion „Flesh Out“ von Michela Occhipinti durch. Die Jury – bestehend aus Luca Irakli Chikovani, Rainer Egger und Katarina Csanyiova – würdigte die Sensibilität und die herausragende Kameraarbeit des Films. Den Dokumentarfilmpreis der Stadt Innsbruck (3000 Euro) bekam die kanadisch-afghanische Koproduktion „Laila At The Bridge“ von Elizabeth und Gulistan Mirzaei. Das thailändische Roadmovie „Pop Aye“ wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die 28. Auflage des Innsbrucker Festivals ist die letzte, die von Festivalgründer Helmut Groschup verantwortet wird. Im Herbst geht Groschup in Pension. Seine Nachfolgerin wird die 30-jährige Filmwissenschafterin Ann­a Ladinig. (TT)

Alle Preisträger

Ehrenpreis: Marta Rodriguez Filmpreis des Landes Tirol: „Flesh Out“ (Italien) von Michela Occhipinti. Dokumentarfilmpreis der Stadt Innsbruck: „Laila At The Bridge“ (Kanada, Afghanistan) von Elizabeth und Gulistan Mirzaei. Publikumspreis: „Pop Aye“ (Thailand) von Kirsten Tan. Südwind-Jugendfilmpreis: „Supa Modo“ (Kenia) von Likarion Wainaina. Kurzfilmpreis der Univ. Innsbruck: „Fatherland“ (Georgien) George Sikharulidze.


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