Letztes Update am Di, 18.06.2019 13:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


TT-Interview

Tirolerin bei First Dates Austria: „Ich achte sehr auf die Ausstrahlung“

Die Tirolerin Manuela wird am Mittwoch in der Sendung „First Dates Austria“ auf ihr „Blind Date“ treffen. Ein Gespräch über ihre Interessen und über ihre Vorstellung vom perfekten Partner.

Manuela sucht neues Liebesglück in der ATV-Sendung „First Dates Austria“.


© ATV/SalamonskiManuela sucht neues Liebesglück in der ATV-Sendung „First Dates Austria“.




Sie sind seit vergangenem Sommer Single und haben sich nun bei der ATV-Sendung „First Dates Austria“ beworben. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Manuela: Ich bin eher zufällig im Internet auf diese Sendung gestoßen und habe mich spontan beworben.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Manuela: Ich musste einen Fragebogen ausfüllen und ein Foto an die Redaktion schicken.

Welche Fragen muss man im Vorfeld beantworten?

Manuela: Es wird zum Beispiel relativ detailliert nach der Weltanschauung gefragt und auch nach prägenden Erlebnissen.

Welche Ereignisse waren in Ihrem Leben von großer Bedeutung?

Manuela: Da gab es viele, leider nicht nur positive. Meine Schulzeit habe ich zum Beispiel nicht in allzu guter Erinnerung. Mein Archäologie-Studium hingegen hat mich sehr begeistert. Außerdem hat es mich sehr geprägt, dass ich beruflich als Frau in eine Männerdomäne eingestiegen bin. Ich bin Fahrtechnik-In­struktorin.

Warum haben Sie schließlich diesen Beruf gewählt?

Manuela: Autos faszinieren mich einfach. Mit 21 habe ich dann die Fahrlehrer-Prüfung absolviert. Das war der perfekte Studentenjob. Als ich mit dem Studium fertig war, habe ich mich dann wieder für dieses Berufsfeld interessiert.

Muss Ihr zukünftiger Partner auch ein Autofan sein?

Manuela: Ich spreche gern über Autos, aber es ist für mich vollkommen okay, wenn sich mein zukünftiger Partner nicht so sehr für Motorisiertes begeistert. (lacht)

Am Mittwoch werden Sie vor laufender Kamera ein „Blind Date“ mit Mario haben, der von Beruf Postzusteller ist. Worauf werden Sie besonders achten?

Manuela: Mir geht es vor allem um den Gesamteindruck. Ich achte auch sehr auf die Ausstrahlung, etwa, ob jemand glücklich wirkt. Er soll jedenfalls authentisch sein. Besondere Aufmerksamkeit schenke ich den Augen, sie sollen Offenheit und Neugierde ausdrücken.

Das „Blind Date“ findet in einem Restaurant statt. Wie viel Wert legen Sie auf Etikette bzw. gibt es für Sie klare No-Gos?

Manuela: Schlechte Essmanieren, also Schmatzen und Schlürfen, fände ich schon sehr unangenehm.

Wie stellen Sie sich Ihren Traummann konkret vor?

Manuela: Vor zehn oder fünfzehn Jahren hatte ich viel konkretere Vorstellungen. Heute bin ich der Meinung, dass die Chemie einfach stimmen muss. Eine gute Gesprächsbasis ist außerdem eine wichtige Grundvoraussetzung. Ein antriebsloser Partner, der nur auf der Couch herumhängt, wäre absolut nichts für mich, weil ich ein spontaner und unternehmungslustiger Mensch bin.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Manuela: Kürzlich war ich zum Beispiel spontan rollerbladen. Ich treffe mich aber auch gerne mit Freunden oder unternehme eine Bergtour. Ich bin ein geselliger Mensch und relativ selten zuhause. (lacht)

Hatten Sie schon mal ein „Blind Date“?

Manuela: Ja, mehrere. Ich finde „Blind Dates“ cool, weil man einen Menschen unvoreingenommener kennen lernen kann.

Warum hat es bei Ihnen bisher mit der großen Liebe nicht geklappt?

Manuela: Ich glaube, dass ich viele Männer überfordere, weil ich nicht dem klassischen Frauenbild entspreche. (lacht) Viele sehen in mir oft auch eher den Kumpel. Und: Mein Herz ist wählerisch. Ich lerne zwar viele Männer kennen, verliebe mich aber nur selten.

Glauben Sie an die Liebe auf den ersten Blick?

Manuela: Ich glaube, wenn es bei der ersten Begegnung richtig prickelt und man sich angeregt miteinander unterhält, dann ist das schon mal ein guter Anfang. Aber eins ist klar: Beim ersten Date kann man nicht alles erfahren. Um einen Menschen besser kennen zu lernen, braucht man natürlich etwas mehr Zeit. Ich verlasse mich da eigentlich immer auf mein „Bauchgefühl“.

Das Gespräch führte Gerlinde Tamerl