Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 08.11.2019


RTL-Show

Finale: Zwei Tiroler stürmen heute Abend auf den Ninja-Olymp zu

Mit Manuel Eder und Simon Brunner haben heute (20.15 Uhr, RTL) zwei Tiroler beim Finale von „Ninja Warrior Germany“ den Mount Midoriyama im Visier.

Der 32-jährige Schwazer Manuel Eder will heute beim Ninja-Finale hoch hinaus.

© TVNOW/Markus HertrichDer 32-jährige Schwazer Manuel Eder will heute beim Ninja-Finale hoch hinaus.



Innsbruck, Schwaz – Es geht um Ausdauer, Griffkraft, Balancegefühl und Geschicklichkeit – und am Ende um ein Preisgeld von 300.000 Euro. Die gibt es aber nur für den, der das ultimative Hindernis am Ende einer Reihe von zu bewältigenden Parcours erfolgreich absolviert: den bisher ungezwungenen Mount Midoriyama, den Olymp eines jeden Ninja Warriors.

Wenn heute um 20.15 Uhr auf RTL 27 Männer und Frauen beim großen Finale von „Ninja Warrior Germany“ gegeneinander und gegen die Uhr antreten, dann werden zwei Kandidaten aus Tirol mit dabei sein: der aus Bayern stammende und in Innsbruck studierende Simon Brunner (22) und der 32-jährige Schwazer Manuel Eder. Während es für Simon Brunner bereits der dritte Auftritt in Folge in einem Finale von „Ninja Warrior Germany“ sein wird, ist es für Manuel Eder das erste Finale bei seiner ersten Teilnahme. Dennoch hält sich bei dem Schwazer Tätowierer die Aufregung in Grenzen: „Ich komme aus dem Leistungssport. Von daher bin ich es gewöhnt, mit Druck umzugehen und jederzeit meine Leistung abzurufen.“ Zum Mitmachen an dem Format hat er sich entschieden, nachdem ein Freund und Teilnehmer ihm dazu geraten hatte. „Mich hat es einfach gereizt, etwas Neues zu probieren. Es geht auch darum, aus seiner Komfortzone zu kommen.“

Der große Final-Parcours besteht aus vier Teilen: Runde eins besteht aus neun – teils bekannten, teils adaptierten – Hindernissen und hat ein Zeitlimit. Runde zwei wartet mit fünf Hindernissen auf, auch hier geht es gegen die Zeit. Am Ende dieser Runde wartet der Buzzer, der Runde drei freischaltet. Diese ist ohne Zeitlimit und beinhaltet fünf Hindernisse: die schwebenden Türen, den Spannungsbogen, die Fingerleisten 2.0, die Steck-Kästen und den Stangen-Flug. Wer all diese Hindernisse erfolgreich absolviert hat, steht in Runde vier vor dem 20 Meter hohen „Mount Midoriyama“, der in einer vorgegebenen Zeit von 25 Sekunden bezwungen werden muss. Gelingt keinem der Teilnehmer dieses Kunststück, gewinnt die Staffel, wer am weitesten gekommen ist, und kassiert als „Last Man Standing“ bzw. „Last Woman Standing“ immerhin noch 25.000 Euro. (np)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Bei der Berlinale im Februar sprach Regisseurin Lone Scherfig über ihren neuen Film „The Kindness Of Strangers – Kleine Wunder unter Fremden“.Filmstart
Filmstart

Lone Scherfig: „Besucher nicht ohne Hoffnung gehen lassen“

In „The Kindness Of Strangers – Kleine Wunder unter Fremden“ beschäftigt sich Regisseurin Lone Scherfig mit Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit in New York. ...

kino
Der "Superman"-Umhang sei ein "sehr seltenes" Überbleibsel aus dem Film aus dem Jahr 1978.Auktion
Auktion

„Superman“-Umhang und Pfeife aus „Herr der Ringe“ zu haben

Kino-Fans haben bei der Versteigerung im Auktionshaus Julien‘s Auctions in Los Angeles am Montag die Chance, eines von rund 400 seltenen Erinnerungsstücken a ...

Clara (Zoe Kazan) trifft in einer Selbsthilfe-Gruppe auf Marc (Tahar Rahim).Film und TV
Film und TV

“The Kindness of Strangers“: Herzenswärme gegen soziale Kälte

Das Wintermärchen „The Kindness of Strangers“ hat das Herz am rechten Fleck. Subtil ist der Film von Regisseurin Lone Scherfig dabei nicht.

kino
Edward Norton verirrt sich als Lionel Essrog in den Nervensträngen seines Gehirns und in einem Labyrinth der moralischen Verkommenheit.Film und TV
Film und TV

Der Detektiv als letzter Romantiker

Edward Norton musste 20 Jahre auf die Finanzierung seiner Kinoadaption von Jonathan Lethems „Motherless Brooklyn“ warten. Dabei ist ein feines Meisterstück d ...

kino
Die Nachrichtensendung ZiB 1 soll ganz neu aufgestellt werden.Medien
Medien

ORF-Generaldirektor Wrabetz will „Zeit im Bild 1“ verlängern

Dass die ZiB 1 nur noch 18 Minuten lang ist, sei laut Wrabetz ein Nachteil der aktuellen Gestaltung. Auch der ORF-Player soll künftig „laufend“ in Betrieb ge ...

Weitere Artikel aus der Kategorie »