Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.01.2018


Exklusiv

Fälschungen im Wochentakt

Wem ein echter „Walde“ angeboten wird, der sollte vorsichtig sein: Nachbildungen sind massenhaft im Umlauf. Kennern springen die Tricks der Fälscher regelrecht ins Auge.

"Bauernsonntag" heißt dieses Bild von Alfons Walde aus dem Jahr 1927.

© „Alfons Walde""Bauernsonntag" heißt dieses Bild von Alfons Walde aus dem Jahr 1927.



Von Markus Schramek

Innsbruck – Alfons Walde (1891–1958) steht hoch im Kurs – bei Kunstfreunden und Betrügern gleichermaßen. Werke des Malerstars aus Kitzbühel werden gefälscht, was Pinsel und Temperafarben hergeben. Nachahmungen berühmter Walde-Sujets wie das „Auracher Kirchl“, „Aufstieg“ oder „Bauernsonntag“ feiern in der Fälscherszene fröhliche Urständ. Eine Nachproduktion fast wie am Fließband, in der Hoffnung auf schnelles Geld.

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