Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 11.05.2018


Bezirk Landeck

Zum Museum des Monats Mai gekürt

© WenzelDas Mathias-Schmid-Porträt findet sich am Platz vor dem Museum.



Den Titel „Museum des Monats Mai" hat die Kulturabteilung des Landes kürzlich an das Ischgler Mathias-Schmid-Museum verliehen. Gründer und Betreiber ist Alt-Bürgermeister Erwin Cimarolli, ein leidenschaftlicher Sammler, der die private Kultureinrichtung 1999 eröffnet und seither stets mit neuen Exponaten bestückt hat.

Ein Essay über das Museum und den Meistermaler Mathias Schmid (1835—1923) aus dem Paznaun verfasste Simone Gasser — zu finden auf der Homepage des Landes. „Eine Sammlung und in Folge ein Museum einem Sohn des Tales zu widmen, ist mit großem Idealismus und Einsatz verbunden", hob die Autorin hervor. „In Tirol gibt es kein weiteres Museum, das sich einer einzigen Künstlerpersönlichkeit widmet. So verwundert es nicht, dass das Museum weit über das Paznaun hinaus bekannt geworden ist." Viel Liebe zum Detail und der respektvolle Umgang mit kunst- und kulturgeschichtlichen Objekten zeichne die Räume aus, so Gasser. „Biographische Information sowie umfangreiches Bild- und Dokumentationsmaterial runden die Darstellung dieser Künstlerpersönlichkeit ab." Dass das Land sein kulturelles Lebenswerk in die Serie „Museum des Monats" aufgenommen hat, freue ihn sehr, sagte Cimarolli, der bereits in den Programm-Vorbereitungen zum 20-Jahr-Jubiläum 2019 steckt. (hwe)

„Verlassen“ – eine dramatische Szene. Tiefe und Wahrheit der Charakteristik zeichnen Mathias Schmid aus, urteilen die Biografen.
- Wenzel



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