Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.06.2018


Kunst

Tiroler Kunst im Bundeskanzleramt

© BKA/Andy WenzelSechs Bilder der in New York lebenden Tiroler Künstlerin Ulrike Müller werden im Rahmen von „Kunst im Bundeskanzleramt“ gezeigt.



Wien – Im Rahmen der Reih­e „Kunst im Bundeskanzleramt“ wird seit dieser Woche zeitgenössische Kunst österreichischer Künstlerinnen und Künstler im Herzen des Regierungsviertels in Wien ausgestellt. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Kulturminister Gernot Blümel (beide ÖVP) präsentierten am Montag die Neubespielung der Feststiege sowie des Steinsaals im Bundeskanzleramt. Die ausgestellten Bilder und Skulpturen stammen von den beiden Tiroler Künstlern Ulrike Müller und Oliver Laric sowie vom Steirer Herbert Brandl und der in Wien lebenden Malerin Maja Vukoje.

Kuratorin Karola Kraus wählte Arbeiten aus, die bereits auf internationalen Ausstellungen und Biennalen gezeigt wurden.

Im Falle von Ulrike Müller waren die ausgewählten sechs Bilder 2017 auf der Whitney Biennial New York zu sehen. Die Plastik des Innsbruckers Oliver Laric war 2016 auf der Liverpool Biennial zu sehen.

Die geborene Brixleggerin Müller wurde 2017 mit dem Tiroler Landespreis für zeitgenössische Kunst ausgezeichnet. Die in New York lebende Künstlerin setzt sich in ihren Arbeiten mit Geschlechter­identität und dem Verhältnis zwischen Abstraktion und Körper auseinander.

Sämtliche Werke sind in den Repräsentationsräumlichkeiten des Kanzleramtes ausgestellt und somit nur im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen im Bundeskanzleramt für Publikum zu besichtigen. (ecke)

Kulturminister Gernot Blümel, Kuratorin Karola Kraus und Bundeskanzler Sebastian Kurz (v. l.) eröffneten die Ausstellung im Kanzleramt.
- BKA/Andy Wenzel