Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 03.09.2019


Bezirk Landeck

Politisches Statement in Bildern verpackt

Reinhard Lentsch hinterfragt menschliches Agieren.

© HauserReinhard Lentsch hinterfragt menschliches Agieren.



Der in Ried lebende Künstler Reinhard Lentsch holt in seinen Arbeiten immer wieder Tiere, bäuerliche Architektur oder alpine Landschaft vor den Vorhang. Der Hintergrund, reduziert auf wenige Farbflächen, dient ausschließlich dazu, Aufmerksamkeit auf das eigentliche Objekt zu lenken. Über 40 Jahre seines künstlerischen Schaffens hat Lentsch eine Handschrift entwickelt, die ihn als Schöpfer der Werke unverkennbar macht. Im Falle der Bergmotive sind markante Anordnungen, Felsbrüche und Gesteinsschichtungen.

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Er bringt aber auch das politische Statement ins Spiel. Unverblümt scheinen seine tierischen Protagonisten zu sagen: „Die Natur habt ihr uns genommen, bald werden auch wir auf museale Qualitäten reduziert." Die Werke sind unter dem Motto „(un)wichtig" im Kulturzentrum Winkl Prutz bis 6. Oktober zu sehen. Sonntag und Mittwoch von 18 bis 20 Uhr. (hau)