Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 29.09.2017


Musik

Ein „junger Wilder“ spielt sich nach vorn

Auf den Nachwuchs hören: Auf Initiative der Sopranistin Eva Lind wurde erstmals der Tiroler Instrumentalistenpreis vergeben.

© ORF Tirol



Innsbruck — Der Jüngste war der Beste: Der 13-jährige Márton Bubreg konnte die Jury des erstmals ausgelobten Tiroler Instrumentalistenpreises überzeugen und den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis gewinnen. An den Sieg geknüpft ist nicht nur ein Gastauftritt beim Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI), der junge Saxofonist, der von seinem Vater augenzwinkernd als „junger Wilder" bezeichnet wurde, darf auch beim Grande Finale der „Eva Lind Musikakademie Tirol" mitmischen, das am 18. November im Silbersaal Schwaz über die Bühne geht.

Die Tiroler Sopranistin Eva Lind hat den Instrumentalistenpreis als Ergänzung zum Tiroler Sängerpreis ins Leben gerufen. Fortan werden sich die Wettbewerbe, die das Land Tirol und die „Eva Lind Musikakademie" mit dem ORF Tirol und dem TSOI veranstalten, jährlich abwechseln. Der Förderpreis, an den ein Stipendium für einen Meisterkurs an der Musikakademie geknüpft ist, ging an die 21-jährige Pianistin Viktoria Hirschhuber.

Den mit 1000 Euro dotierten Jeunesse-Sonderpreis gewann der Klarinettist Bence Bubreg, der drei Jahre ältere Bruder von Márton. In der kommenden Saison kann er bei der Jeunesse sein Talent unter Beweis. 14 Tiroler Nachwuchsmusiker sind im Finale angetreten: Die Jury unter dem Vorsitz des Landesmusikdirektors Helmut Schmid streute ihnen allen Rosen. Schmid: „Das Niveau war außerordentlich hoch." (TT)




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