Letztes Update am Mo, 11.06.2018 06:59

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bildergalerie

Mehr als 30.000 Besucher: Kufstein unlimited hat eingeschlagen

In der ganzen Stadt wurde drei Tage lang getanzt und mitgesungen. Und das äußerst friedlich und bei Kaiserwetter. Die schönsten Fotos vom Festival gibt's in der Bildergalerie.

© OtterBei der Band „Rat Bat Blue“ brodelte es am Samstagabend am Oberen Stadtplatz.



Von Wolfgang Otter

Kufstein — Ein riesengroßer stählerner Flamingo, der zum Leben erweckt scheint, Pantomimen, die Zuschauer zum Sockenessen einladen, Pärchen, die spontan auf der Straße zum Tanzen anfangen, und vor allem Musik, Musik und nochmals Musik. Die Kufsteiner, ihre Gäste aus nah und fern, feierten am Wochenende ausgiebig. Die achte Ausgabe des dreitätigen Musikfestivals Kufstein unlimited hatte einiges zu bieten.

Lions Head war der Höhepunkt der drei Tage.
- Otter

Es ist schwer zu sage­n: Waren es nun 30.000 oder 40.000 Besucher, die in den vergangenen drei Tagen nach Kufstein gekommen sind? Die genaue Zahl ist kaum zu eruieren. Das Besondere am Musikfestival Kufstein unlimited ist nämlich, dass es keinen Eintritt gibt. „Und es gibt sehr viel Bewegung zwischen den vier Bühnen", sagt Thomas Ebne­r, Chef der Standortmarketing Kufstein GmbH (TVB und Stadt), die das Festival veranstaltet. Daher, so Ebner weiter, könne er keine seriöse Angabe zur Besucherzahl machen.

Keine gröberen Zwischenfälle

Aber auf ein paar tausend Besucher mehr oder weniger kommt es nicht an: Die Stimmung war fantastisch. Am Freitag hatte die Gruppe DAWA mit ruhigen Tönen als Hauptact genauso die Zuschauer in den Bann gezogen wie danach mit entschieden mehr Lautstärke Krautschädl. Und als die Headliner Lions Head am Samstag als Höhepunkt des Festivals sich auch noch unter das Publikum mischte, gab es kein Halten mehr. Da sangen und schwangen Zigtausende auf dem Oberen Stadtplatz mit. Ruhig klang dann der Sonntag aus, besonders Familien nützten die Gelegenheit zu einem Besuch des Festivals, das auch für Kinder viel zu bieten hatte.

Was den Veranstaltern wichtig ist: „Es hat keine groben Zwischenfälle gegeben", bestätigte Ebner am Sonntag. „Und das Wetter war ein Hammer", freut er sich. Wie bestellt, begann es am Sonntag auch erst am Ende des Festivals kurz zu regnen. Für das Team um Ebner wird es keine lange Pause geben. In den nächsten Tagen werden die heuer gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet. Beim Organisationsteam hofft man, dass es 2019 die neunte Auflage des Festivals geben wird.

Aber auch andere Musiker ließen das Stimmungsbarometer steil ansteigen.
- Otter