Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 27.06.2019


Innsbruck-Land

„Liabste Weis“ live aus Absam

Franz Posch und seine musikalischen Gäste sind live aus dem Gasthof Bogner zu hören.

© PoschFranz Posch und seine musikalischen Gäste sind live aus dem Gasthof Bogner zu hören.



Dort, wo vor über 31 Jahren alles begann — die erste Sendung von „Mei liabst­e Weis" wurde am 30. Jänner 1988 im Gasthof Bogner in Absam aufgezeichnet —, erfüll­t Franz Posch mit seinen musikalischen Gästen wieder live Musikwünsche: Die Sendung, eine Produktion aus dem ORF Landesstudio Tirol, wird am Samstag, den 29. Juni, um 20.15 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

Absam ist nicht nur der bekannteste Marienwallfahrtsort Tirols und historisch besonders für den Salzbergbau berühmt, sondern war auch Heimatort eines der besten Geigenbauer der Geschichte: Jacob Stainer hat meisterhafte Streichinstrumente gebaut. Eine kostbare Stainer-­Geige wird live in der „Liabsten Weis" zu hören sein.

Auch musikalisch muss sich die Region absolut nicht verstecken. Bei der „Liabste­n Weis" wirken diesmal folgende Gruppen mit: Die Selberbrennt'n, Familie Runggatsche­r, Harfonie mal 3 bzw. Familienmusik Baumann

Maizner (das Duo Harfonie war Sieger der ORF-Show „Die große Chance") und der Schwaizer Zwoa­gsang.

Kulinarisch erinnert Posch an die Zeiten von Kaiser Maximilian. Eines von dessen Attributen war bekanntlich, dass er „der letzte Ritter" an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit gewesen sei. Was also liegt näher als ein „Ritter-Menü" aus der „Ritterkuchl" in Hall? Franz Posch hat sich dort Speisen servieren lassen, die wohl schon Kaiser Maximilian gerne gegessen haben dürfte, etwa Lammnüsschen mit Schlamperkraut. (TT)