Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 10.12.2015


Freizeit

Allgäu/Tirol-Karte: ,,Grenzübertritt“ immer beliebter

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© Eder Robert



Reutte – Neben der Tirol-Regiocard (vor allem Oberland und Außerfern) und dem Freizeitticket Tirol (Großraum Innsbruck) gibt es eine weitere überregionale Karte, die in Tirol im Einsatz ist – der Liftverbund „Allgäu/Tirol-Vitales Land“. Aufstiegshilfen im Bezirk Reutte und dem Allgäu können, wie der Name schon sagt, benutzt werden. Bei dem grenzüberschreitenden Verband kann neben unterschiedlichsten Skipässen auch zwischen Saison- und Jahreskarte gewählt werden.

Je näher der Wohnort am Allgäu gelegen ist, umso attraktiver erscheint für Tiroler der Liftverbund „Allgäu/Tirol-Vitales Land“. Eine Nachfrage bei Seilbahnunternehmern brachte daher ein wenig überraschendes Ergebnis. Spielt die Karte im Zwischentoren zum Beispiel überhaupt keine Rolle, so wählt über ein Drittel aller Jahreskartenkäufer aus dem Raum Reutte diese Option, im Tannheimer Tal an die 40 Prozent. Noch viel beliebter ist die Karte beim „deutschen Einheimischen“, wie ein Außerferner Liftbetreiber formuliert. Er meint damit den auf Allgäuer Seite in Grenznähe wohnenden Wintersportler.

Die Bergbahnen Oberjoch, die Hornbahn Hindelang, die Spieserlifte Unterjoch, die Buchenbergbahn Buching, die Jungholzer Skilifte, die Alpspitzbahn Nesselwang, die Breitenbergbahn Pfronten, die Sonnenlifte Pfronten-Röfleuten, das Skizentrum Pfronten-Steinach und die Tegelbergbahn Schwangau gehören auf deutscher Seite dazu. Im Außerfern kommen die Lechtaler Bergbahnen (Bach), die Skilifte Knittel (Elbigenalp), die Familienskilifte Stanzach, die Reuttener Seilbahnen und der Schollenwiesenlift in Höfen, der Waldrastlift in Ehenbichl, der Konrads-Hüttle-Lift in Vils, die Sonnenbergbahnen Grän, die Liftgesellschaft Nesselwängle und die Tannheimer Bergbahnen dazu. (hm)