Letztes Update am Fr, 23.06.2017 22:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien

Donauinselfest mit Tropen-Feeling zum Auftakt

Am Freitag hat das 34. Donauinselfest in Wien mit umfangreichem Musikprogramm begonnen. Wiens Bürgermeister Michael Häupl machte einen letzten Rundgang.

Für das Donauinselfest sind rund 600 Stunden Musik, Sport- und Mitmachprogramm sowie rund 200 Künstler angekündigt.

© APAFür das Donauinselfest sind rund 600 Stunden Musik, Sport- und Mitmachprogramm sowie rund 200 Künstler angekündigt.



Wien – In Wien hat am Freitagnachmittag das 34. Donauinselfest begonnen. Um die 30 - nämlich Grad Celsius - lautete auch die Devise in Sachen Temperatur. Gelegentlich vorbeiziehende dunkle Wolken sorgten aber für erträgliche Phasen. Die ersten Gäste flanierten bereits am Nachmittag über die Insel. Das Musikprogramm startet dann am frühen Abend. Zuvor steht noch ein finaler Rundgang auf dem Programm.

Das Klima auf der Insel mutete zunächst fast tropisch an - dank einem kurzen Regenschauer zu Mittag. Einschränkungen ergaben sich dadurch aber nicht. Die wenigen kleinen Pfützen trockneten rasch wieder auf.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei ihrem Rundgang.
Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) bei ihrem Rundgang.
- APA

Von den sommerlichen Verhältnissen wird sich auch der Chef demnächst überzeugen: Bürgermeister Michael Häupl - der auch Landesparteiobmann des Veranstalters Wiener SPÖ ist - wird am späteren Nachmittag zum letzten Mal den offiziellen Eröffnungs-Spaziergang absolvieren. Denn er hat angekündigt, nach der Nationalratswahl im Herbst zurückzutreten. Seine Visite startet traditionell auf der Arbeitsweltinsel bei der Reichsbrücke.

Zu den Highlights des Freitags-Programms auf den insgesamt elf Bühnen gehören die Auftritte des Deutsch-Spaniers Alvaro Soler, dessen bis dato größter Hit „Sofia“ im Vorjahr die Charts stürmte, der deutschen Blasmusik-Combo Moop Mama, der schottischen Sängerin Amy Macdonald - und von Cro. Der Rapper mit der Pandamaske ist zum zweiten Mal auf der Donauinsel zu Gast und wird wohl auch Nummern aus seinem neuen für Herbst angekündigten Album präsentieren.

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Klaus Eckel und Christof Spörk bespielen das Ö1-Kulturzelt, auf der Schlager- und Swingbühne wird währenddessen der Jazz-Legende Ella Fitzgerald gedacht. Marianne Mendt, Carole Alston und Ines Reiger erweisen der vor 100 Jahren geborenen Sängerin die Ehre.

In den kommenden Tagen gastieren unter anderen der Nino aus Wien, Mando Diao, Michael Bolton, die Sportfreunde Stiller, Garish, Rainhard Fendrich und Hansi Hinterseer. Ein Falco-Tribute auf der großen Festbühne wird - unter der Leitung von Thomas Rabitsch - zudem so unterschiedliche Künstler bzw. Bands wie Gianna Nannini, Fettes Brot, Julian le Play, Roman Gregory, Georgij Makazaria, Yasmo oder Skero zum Kollektiv vereinen. Lediglich der deutsche Sänger Adel Tawil musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

Sicherheitsmaßnahmen heuer besonders streng

Der Eintritt zum Donauinselfest ist gratis. Besonders streng sind heuer die Sicherheitsmaßnahmen. 1000 Polizeibeamte und 600 Securities sind im Einsatz. Empfohlen wird, auf die Mitnahme von großen Taschen und Rucksäcken zu verzichten.

Im Vorjahr wurden 3,1 Mio. Besucher auf der Insel gezählt. Auch die anderen Zahlen sind durchaus beeindruckend. Laut SPÖ arbeiten insgesamt 200 Mitarbeiter seit mehr als zwei Wochen, um das Erholungsparadies zur Partymeile umzufunktionieren. Errichtet wurden insgesamt 250 Verkaufsstände, 207 Büro- und Lagercontainer, 130 Zelte, vier Info- und Meeting-Points, 15 Videowalls und 7500 Meter Absperrungen; 40 Kilometer Stromkabel wurden verlegt. Auch 185 mobile WC-Anlagen und 28 WC-Container wurden postiert. (APA)