Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 22.04.2018


World Dance Day

Ein Tag im Walzerschritt in Innsbruck

Der vierte Tag des Walzers vereint mit dem World Dance Day der Unesco: Ferry Polai verwandelt das Innsbrucker Stadtzentrum in einen großen Ballsaal.

© Thomas Boehm / TTAlles Walzer: Die Schüler von Ferry Polai auf ihrem Debütantenball (links) und bei der Eröffnungspolonaise am Wirtschaftsball, rechts mit Frau Waltraud und Tochter Julia.Fotos: Böhm



Innsbruck – Regelmäßiges Tanzen hält nicht nur fit, es beugt auch Krankheiten vor. Wie Hirnforscher feststellten, kann es auch das Ausbrechen von Alzheimer hinauszögern und das Risiko, an Demenz zu erkranken, stark vermindern. „In Argentinien wird Tangotanzen teils sogar auf Krankenschein verschrieben – als Prävention auch gegen Parkinson und Burnout“, sagt Tanzschulleiter Ferry Polai. Dass Tanzen nicht nur die „schönste Freizeitgestaltung“ ist, sondern überaus gesund, steht für ihn aber ohnehin längst fest.

Nun initiierte er ein Symposium mit mehreren hochrangigen Professoren aus verschiedenen medizinischen Bereichen, die sich Anfang Mai in Innsbruck speziell diesem Thema widmen werden. Außerdem soll eine Gruppe von Tanzschülern von einem Neurologen auf ihre Merkfähigkeit geprüft werden – vor und ein halbes Jahr nach Beginn eines Tanzkurses. Polai: „Solche Untersuchungen gibt es bereits in Japan und Deutschland.“ Für ihn geht es darum, „auf solider Basis ein Konzept zu erstellen und damit Innsbruck und Budapest zur Zentrale dieser Forschung zu machen“, so der geborene Ungar. In diesem Sinn möchte er auch eine eigene Ausbildung für Tanzlehrer initiieren, die speziell darauf Rücksicht nimmt. (ms)

Symposium: Tanzen hält gesund

Innsbruck — Regelmäßiges Tanzen hält nicht nur fit, es beugt auch Krankheiten vor. Wie Hirnforscher feststellten, kann es auch das Ausbrechen von Alzheimer hinauszögern und das Risiko, an Demenz zu erkranken, stark vermindern. „In Argentinien wird Tangotanzen teils sogar auf Krankenschein verschrieben — als Prävention auch gegen Parkinson und Burnout", sagt Tanzschulleiter Ferry Polai. Dass Tanzen nicht nur die „schönste Freizeitgestaltung" ist, sondern überaus gesund, steht für ihn aber ohnehin längst fest.

Nun initiierte er ein Symposium mit mehreren hochrangigen Professoren aus verschiedenen medizinischen Bereichen, die sich Anfang Mai in Innsbruck speziell diesem Thema widmen werden. Außerdem soll eine Gruppe von Tanzschülern von einem Neurologen auf ihre Merkfähigkeit geprüft werden — vor und ein halbes Jahr nach Beginn eines Tanzkurses. Polai: „Solche Untersuchungen gibt es bereits in Japan und Deutschland." Für ihn geht es darum, „auf solider Basis ein Konzept zu erstellen und damit Innsbruck und Budapest zur Zentrale dieser Forschung zu machen", so der geborene Ungar. In diesem Sinn möchte er auch eine eigene Ausbildung für Tanzlehrer initiieren, die speziell darauf Rücksicht nimmt. (ms)


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