Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 15.06.2018


Innsbruck

„Höll“ wird für Radler geöffnet

Ab morgen können Hobby­radler ihr Durchhaltevermögen am Schlussanstieg für die Rad-WM in Innsbruck testen.

© Stadt InnsbruckStR Uschi Schwarzl und BM Georg Willi laden gut trainierte Radsportler ein, die Höll bergauf zu testen – bergab bleibt das Radverbot.Foto: Stadt Innsbruck



Innsbruck — Schon ab Freitag wird der Schlussanstieg des Herrenrennens bei der Rad-Straßen-WM in Innsbruck, die so genannte Höll, für bergwärtsfahrende Hobby­radler geöffnet. In einer Aussendung erklärte Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne): „Dieser Anstieg wird international als Highlight der Weltmeisterschaft beworben. Der Innsbrucker Stadtregierung ist es ein Anliegen, dass auch die Tirolerinnen und Tiroler an diesem steilen Berg ihr Durchhaltevermögen testen können." Was die WM-Fahrer auf der 28 Prozent steilen Strecke zwischen Hötting und Gramart dürfen, „dürfen unsere Innsbrucker Radler auch", sagt StR Uschi Schwarzl (Grüne).

Allerdings: Vorsicht ist, wie schon bisher, für die wenigen Autos geboten, die auf dieser nur für Anrainer zugelassenen Strecke fahren dürfen. „Wir bitten Autofahrer und Radfahrer darum, Rücksicht auf andere Teilnehmer und die eigene Gesundheit zu nehmen", erklärt Schwarzl. Denn der Anstieg ist nur für sehr gut trainierte Radfahrer empfehlenswert. Bergab bleibt das Radfahren verboten. Für Pkw, ausgenommen eben Anrainer, gilt ein Fahrverbot bzw. Tempo 30. Das Rennen der Profi-Radfahrer, deren letzte große Hürde die „Höll" sein wird, findet am 29. September statt. (TT)