Letztes Update am Sa, 04.05.2019 17:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

24 Stunden ohne Flossen: Tiroler stellt Weltrekord im Freitauchen auf

Der mehrfache österreichische Staatsmeister im Apnoe-Tauchen, Thomas Oberhuber, sicherte sich im Amraser Hallenbad einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.

Thomas Oberhuber, achtfacher österreichischer Meister im Apnoe-Tauchen, stellte am Freitag und Samstag im Hallenbad in der Amraser Straße einen neuen Weltrekord auf.

© Screenshot/FacebookThomas Oberhuber, achtfacher österreichischer Meister im Apnoe-Tauchen, stellte am Freitag und Samstag im Hallenbad in der Amraser Straße einen neuen Weltrekord auf.



Innsbruck — Weltrekord mitten in Innsbruck: Der Tiroler Thomas Oberhuber stellte von Freitag auf Samstag im Hallenbad Amraser Straße einen Rekord im Freitauchen auf und sicherte sich damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. 24 Kilometer — sprich 960 Längen — in 24 Stunden wollte Oberhofer ohne Flossen tauchen. Der mehrmalige österreichische Staatsmeister im Apnoe-Tauchen war am Freitag um 16 Uhr gestartet.

Oberhubers Ziel war es, den im Vorjahr aufgestellten Rekord des Deutschen Andre Grabs zu knacken. Dieser stellte seine Bestmarke im Zuge eines Team-Rekords auf, bei dem zwölf Apnoe-Taucher im Pool ohne Flossen gemeinsam 198,25 km getaucht waren. Dieses Ziel — 23.575 Meter — erreichte der Tiroler laut der Plattform taucher.net am Samstagnachmittag unter großem Jubel der Zuseher bereits gut zwei Stunden vor Ablauf der Zeit. Im Anschluss konnte es der Taucher etwas ruhiger angehen lassen.

50 Minuten vor Ablauf, um 15.10 Uhr, hatte Oberhuber dann schon runde 25 Kilometer geschafft, um 15.48 Uhr sogar sagenhafte 26 Kilometer. Um 16 Uhr war der Rekordversuch vorbei und Oberhuber konnte triumphieren: Den Rekord hat er gebrochen - und sogar um zwei Kilometer verbessert.

Der Taucher war während des Rekordversuchs medizinisch intensiv betreut worden, da die körperliche und mentale Belastung enorm war. Der Rekordversuch wurde von drei Schiedsrichtern aus Wien überwacht. Gezählt wurden nur vollständig getauchte Längen. Mit dem Weltrekordversuch unterstützt Oberhuber die Rumer Hilfsorganisation „Help for Kids". Im Hallenbad wurde eine Spendenbox aufgestellt. (TT.com)