Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 11.05.2019


“Ganz Innsbruck tanzt“

Zehntausende strömten zum Shoppen und Tanzen nach Innsbruck

Flanieren, Einkaufen, Tanzen hieß es am Freitagabend wieder bei “Ganz Innsbruck tanzt“ in der Landeshauptstadt. Zehntausende Besucher waren der Einladung der Innenstadtkaufleute gefolgt.

Mit Tanz und Akrobatikvorführungen wurden die unzähligen Tirolerinnen und Tiroler, die aus allen Landesteilen nach Innsbruck zum Flanieren und Einkaufen kamen, unterhalten. Mehr Fots in der Bildergalerie.

© Foto TT/Rudy De MoorMit Tanz und Akrobatikvorführungen wurden die unzähligen Tirolerinnen und Tiroler, die aus allen Landesteilen nach Innsbruck zum Flanieren und Einkaufen kamen, unterhalten. Mehr Fots in der Bildergalerie.



Innsbruck — Trotz wechselhaften Wetters zog die vom Innenstadtverein organisierte Großveranstaltung „Ganz Innsbruck tanzt" am Freitag erneut Zehntausende Besucher in die Landeshauptstadt. Sie frönten schon zum fünften Mal der Kombination aus vielfältigem Unterhaltungsprogramm und Einkaufserlebnis. Die knapp 600 Geschäfte der Innen- und Altstadt hatten ebenso bis 23 Uhr geöffnet wie die Einkaufszentren Dez, Sillpark, Rathausgalerien und Kaufhaus Tyrol.

In Sachen Tanz reichte die Palette von Walzer über Polka und Landler, lateinamerikanische Tänze, Boogie Woogie oder Rock 'n' Roll bis hin zu zeitgenössischem Tanz. Wer sich nicht aufs Zuschauen beschränken wollte, hatte beim Publikumstanz reichlich Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Dazu warteten Livemusik — etwa von Sänger Greg Bannis (ehemals Hot Chocolate) oder Schlagerstars wie Gilbert und Rosanna Rocci —, Straßenkünstler, Artisten, Märkte sowie viele Spezialaktionen der Geschäftsbetreiber und Gastronomen selbst.

„Ganz Innsbruck tanzt" wie auch die (vom Innsbruck Marketing organisierte) Herbstveranstaltung „Innsbruck@Night" seien eine „Erfolgsgeschichte", meinte Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vize-BM Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck, FI): Veranstaltungen wie diese würden den „dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen" sichern, auch gegenüber dem Online-Handel. Der „abgeflaute Protest der Sozialpartner" belegt aus Sicht von FI, „dass die frühere Kritik an den Veranstaltungen unbegründet war". (TT)