Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 22.05.2019


Osttirol

Hallenbad und Sauna in Lienz werden teurer

Die Stadt Lienz erhöht erstmals seit der Wiedereröffnung 2016 die Eintrittspreise.

In den städtischen Freibadanlagen werden die Tarife nicht erhöht. Witterungsbedingt hat die Stadt den Saisonstart verschoben.

© Profer&PartnerIn den städtischen Freibadanlagen werden die Tarife nicht erhöht. Witterungsbedingt hat die Stadt den Saisonstart verschoben.



Von Christoph Blassnig

Lienz – Am 8. Dezember 2016 hat das nach eineinhalbjähriger Bauzeit runderneuerte und erweiterte Lienzer Dolomitenbad seine Pforten wieder geöffnet. Seither sind die Eintrittspreise unverändert geblieben.

Der Sportausschuss des Lienzer Gemeinderates hat zuletzt heuer im April über eine Anpassung der Eintrittspreise beraten und dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung Vorschläge dazu unterbreitet. Die gute Nachricht zuerst: Die Tarife für das Freibad und das Strandbad Tristacher See werden nicht erhöht. Doch für das Hallenbad und die Sauna werden ab 19. August dieses Jahres die Preise spürbar angehoben.

Ausschussvorsitzender ist Vizebürgermeister Siegfried Schatz (SPÖ). Schatz begründete die Erhöhung mit Kostensteigerungen, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik führte auch die Indexanpassung an.

Ein Eintritt in das Hallenbad verteuert sich für Erwachsene von 6 auf 6,40 Euro für zwei Stunden. Kinder bezahlen ab dem Stichtag im August statt 3 Euro 3,20 Euro. Die Tageskarte erhöht sich für Erwachsene von 10 Euro auf 10,60 Euro, für Kinder von 5 auf 5,30 Euro. Ermäßigte und Seniorentarife werden in ähnlichem Umfang erhöht.

Jahreskarten, die sowohl für das Hallenbad, das Freibad und das Strandbad Tristacher See gültig sind, werden um 5 (Kinder, Ermäßigte) bzw. um 10 Euro teurer (Erwachsene: 260 statt bisher 250 Euro).

Ein Tageseintritt in die Sauna beläuft sich künftig auf 21,20 Euro (bisher 20 Euro). Für die Sauna-Jahreskarte werden statt 540 Euro 570 Euro eingehoben.

Vizebürgermeister Kurt Steiner (ÖVP) erklärte, der Sportausschuss habe in den letzten drei Jahren die Preisgestaltung beobachtet. Die Anpassungen seien „human“. Der Gemeinderat hat die Vorschläge des Ausschusses einstimmig beschlossen.

Nicht erhöht werden die Preise für den Eislaufplatz Pustertaler Straße sowie für die Tennis-, Mehrzweck-, Squash- und Bouldereinrichtungen in der Dolomitenhalle. Allerdings werden die Öffnungszeiten von 23 auf 22 Uhr verkürzt. Witterungsbedingt hat die Stadt die Öffnung der Freibadanlagen unbestimmt verschoben.


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