Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 26.05.2019


Innsbruck

20.000 kamen zur langen Nacht der Kirchen

Ein seltenes Highlight war die Öffnung der „Kellerbar“ des Bischofs (links unten) am Domplatz.

© Vanessa Rachlé / TTEin seltenes Highlight war die Öffnung der „Kellerbar“ des Bischofs (links unten) am Domplatz.



Geworben wurde heuer für die 12. Lange Nacht der Kirchen mit dem Motto: „Dann singt ihr Lieder wie in der Nacht, in der man sich heiligt für das Fest." (Jes 30,29). Die Eröffnung erfolgte mit einem ökumenischen Gottesdienst im Innsbrucker Dom unter anderem mit Bischof Hermann Glettler, Superintendent Olivier Dantine und Erzpriester Aleksandar Stolic. Für Begeisterung sorgte die musikalische Umrahmung der afrikanischen Gemeinde.

Die Afrikanische Gemeinde organisierte musikale Gestaltung für die Eröffnngsfeier im Dom zu Skt.-Jakob.
Die Afrikanische Gemeinde organisierte musikale Gestaltung für die Eröffnngsfeier im Dom zu Skt.-Jakob.
- Foto TT/Rudy De Moor

„Viele Leute sind froh, dass die Kirchen ihre Tore ganz weit öffnen. Diese Geste ist wichtig, das soll aber nicht nur bei der Langen Nacht geschehen. Kirchentüren sollen grundsätzlich offen stehen. Die Menschen sollen wissen, dass sie in der Kirche Heimatrecht haben", so der Innsbrucker Bischof. Aus Anlass der bevorstehenden EU-Wahl wurde der Gottesdienst mit einem Gebet für Europa abgeschlossen. Geplatzt ist von den vielen Terminen nur jener der zwei Ordensleute, die für Gespräche mit der Tram durch Innsbruck unterwegs gewesen wären — bekannterweise gab es einen Unfall zwischen einem Bus und einer Straßenbahn. (TT)

Offene Türen: Gefeiert wurde u. a. im Innsbrucker Dom mit viel musikalischer Umrahmung.
Offene Türen: Gefeiert wurde u. a. im Innsbrucker Dom mit viel musikalischer Umrahmung.
- Foto TT/Rudy De Moor