Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 17.07.2019


Bezirk Imst/Landeck

Starkenberger Homerun als völlig neuartiges Laufevent

Um den Starkenberger Panoramaweg bekannter zu machen, gibt es kommendes Jahr einen Trailrun mit einem besonderen Konzept.

TVB-Obmann Hannes Staggl, Trailmotion-Vorsitzender Rene Mayr, HAK-Direktor Reinhold Greuter und Heinrich Albrecht von „Plan B“ präsentierten in Nassereith das Konzept zum „Starkenberger Homerun“.

© PaschingerTVB-Obmann Hannes Staggl, Trailmotion-Vorsitzender Rene Mayr, HAK-Direktor Reinhold Greuter und Heinrich Albrecht von „Plan B“ präsentierten in Nassereith das Konzept zum „Starkenberger Homerun“.



Von Alexander Paschinger

Imst, Landeck – Vor einem Jahr wurde der Starkenberger Panoramaweg mit seinen knapp 53 Kilometern, gesplittet in sieben Etappen zwischen dem Schloss Fernstein und dem Schloss Landeck, eröffnet. Und er habe sich „sehr gut entwickelt“, betont der Geschäftsführer des Imst Tourismus, Thomas Köhle, gegenüber der TT: „Allein an der Zählstelle Rosengartenschlucht haben wir vergangene Woche bereits über 40.000 Wanderer registriert.“ Um den Weg noch mehr ins Bewusstsein zu rücken, wird er im kommenden Jahr sogar Eingang in den Rennkalender der Trailrunner finden – als „Starkenberger Homerun“.

Die Idee stammt vom Obmann des Imst Tourismus, Hannes Staggl: „Das wäre eine Möglichkeit, den Starkenberger Panoramaweg bekannt zu machen.“ Da die 53 Kilometer für einen Läufer allein kaum zu machen sind, wurde gemeinsam mit Heinrich Albrecht von „Plan B“ und Rene Mair ein neues Konzept geboren: Zwei Athleten auf zwei Strecken als ein Team und mit einem Ziel – nämlich Imst. Der erste Läufer startet am Fernsteinsee (22 km) oder in Obtarrenz (8 km), der Partner läuft dann von Schloss Landeck (26 km) oder von Imsterberg (13 km) los. Beide Zeiten werden addiert. Man rechnet im ersten Jahr (18. und 19. September 2020) mit rund 500 Teilnehmern, also 250 Teams. „Wir sprechen eine Klientel an, welche auch Einsteiger sein können“, so Albrecht.

Für beeindruckende Bilder im Werbevideo sorgten übrigens Landecker HAK-Schüler. Direktor Reinhold Greuter: „Wir sind eine von sechs Medien-HAK in Österreich.“

Holzleiten-Radweg in Bau

Für die Radfreunde gibt es eine gute Nachricht: Gestern fand die Baubesprechung für die Sanierung des Radweges zwischen Nassereith und Obsteig statt. Das 1,2 Kilometer lange und bis zu 16 Prozent steile Teilstück der so genannten „Tschirgantrunde" wird zwischen der Aschlander Brücke und Holzleiten erneuert, wie der Nassereither Bürgermeister Herbert Kröll mitteilt. Die Fahrbahn der ehemaligen Bundesstraße (bis 1972 war sie die offizielle Straße über den Holzleitensattel) wird 3,5 Meter breit asphaltiert. Weiters braucht es eine Hangsicherung und Entwässerungen — Kröll spricht von 350.000 Euro Kosten (ohne Mehrwertsteuer). Die Übergabe ist für 15. Oktober geplant. Auf der Tschirgantrunde fehlen noch das Teilstück zwischen Dollinger und Tarrenz sowie eine kleine Strecke bei Obsteig. Kommendes Jahr gibt's die große Eröffnung, so Kröll. (pascal)


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