Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.07.2019


Bezirk Kitzbühel

Neues Highlight für die Wintersaison: Brixental wird zu Woodstock

Mit dem „Woodstock der Blasmusik“ haben sich die Brixentaler Touristiker einen dicken Fisch geangelt. Das große Festival bekommt einen Ableger in den Kitzbüheler Alpen.

Seit 2011 gibt es das „Woodstock der Blasmusik“-Festival.

© WDVSeit 2011 gibt es das „Woodstock der Blasmusik“-Festival.



Von Harald Angerer

Brixen i. Th, Westendorf, Kirchberg i. T. – Der Tourismusverband Brixental kann sich über ein neues Highlight für die Wintersaison freuen. Erstmals findet vom 20. bis 23. März 2020 das „Winter-Woodstock der Blasmusik“-Festival in Brixen, Westendorf und Kirchberg statt.

Dabei handelt es sich um einen Ableger des „Woodstock der Blasmusik“-Festivals in Ort im Innkreis, nicht weniger als das viertgrößt­e Musikfestival Österreichs mit 68.000 Besuchern in der heurigen Auflage. „Blasmusik, Winter und Skifahren passen einfach zusammen. Die Überlegungen zu einem Winter-Woodstock gab’s deshalb schon länger. Ich glaube, wir haben mit dem Brixental eine sehr gute Location dafür gefunden“, sagte Simon Ertl, Gründer und Veranstalter des „Woodstock der Blasmusik“, gestern bei der Präsentation der Zusammenarbeit.

„Wir freuen uns sehr, dass man sich für uns als Veranstaltungsregion entschieden hat“, sagt TVB-GF Christoph Stöckl. In nur einem Jahr wurde das Projekt nun ausgearbeitet. Insgesamt wird es sechs Bühnen in den drei Orten geben, wobei das Zentrum Brixen sein wird. Die Hauptbühne ist bei der Talstation Brixen angesiedelt. Sie wird täglich ab 18 Uhr bespielt. Dort gibt es zusätzlich noch die so genannte „Tanzl & Gstanzl Stubm“.

Bei der heurigen Auflage wurde bereits für die Winter-Version Werbung gemacht.
Bei der heurigen Auflage wurde bereits für die Winter-Version Werbung gemacht.
- Mittermayr

Drei weitere Bühnen sind im Skigebiet geplant, bei der Nieding Alm in Brixen, bei der Ochsalm in Kirchberg und der Sonnalm in Westendorf. Dort wird es Blasmusik in unterschiedlichen Stilrichtungen geben. Eine weitere Bühne ist die Dorfbühne im Kirchberger Ortszentrum, welche auch am Nachmittag bespielt wird. Sie ist für jene Gäste gedacht, die nicht Ski fahren gehen.

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Insgesamt sind es derzeit 45 Gruppen und Bands, die bereits fixiert sind. Eine davon ist schon von Anfang an beim „Woodstock der Blasmusik“ dabei: das Viera Blech aus Kössen. „Wir können heut­e auch schon den Hauptakt bekannt geben, wir haben Volkslied verpflichtet“, sagt Ertl. Es wurde bei der Auswahl vor allem darauf geachtet, dass viele Gruppen aus Tirol, Bayer­n, Salzburg und Südtirol dabei sind. Die Erwartungen für die erste Auflage liegen bei 3000 Gästen. „Wir sehen das aber als langfristiges Engagement“, erklärt Ertl.

Gestern wurde das Programm von Martin Scharnagl (Viera Blech), Christoph Stöckl und Bettina Hechenberger (TVB Brixental) sowie Veranstalter Simon Ertl (v. l.) präsentiert.
Gestern wurde das Programm von Martin Scharnagl (Viera Blech), Christoph Stöckl und Bettina Hechenberger (TVB Brixental) sowie Veranstalter Simon Ertl (v. l.) präsentiert.
- Harald Angerer