Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.07.2019


Bezirk Landeck

Ischgl war im Go-Fieber



Gespielt wird es vorwiegend in Japan, China, Korea und Taiwan — das Strategiespiel Go hat weltweit 27 Millionen Anhänger. Dass bis gestern auch im Paznaun über den Spielbrettern mit den schwarzen und weißen Steinchen gebrütet wurde, liegt am 25. internationalen Go-Treffen im Hotel Goldener Adler in Ischgl. Rund 20 Go-Spieler waren in der Tourismusgemeinde zu Gast, berichtet Helmut Wiltschek, Vizepräsident des österreichischen Go-Verbands in Ruhe. Im vergangenen Jahr fand ein Länderkampf zwischen Japan und Europa statt. Heuer ist es eine freundschaftliche Zusammenkunft, bei der gespielt, aber auch viel gewandert wird. „Go ist komplizierter als Schach, es hat viel mehr Varianten", betont der ambitionierte Go-Meister, der schon in jungen Jahren zum fernöstlichen Brettspiel gekommen ist. Selbst Nobelpreisträger Albert Einstein habe gerne Go gespielt. In den letzten Jahren waren bereits etliche professionelle Go-Spieler aus Japan in Ischgl. (TT, mr)




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