Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.08.2019


Bezirk Kitzbühel

Oberndorf hat sich um die Spartan-EM beworben

Während sich vom 6. bis 8. September 10.000 Teilnehmer durch den Matsch kämpfen, blickt man gespannt auf die Entscheidung der Jury.

Rein in den Wassergraben! Auch beim Spartan-Race in Oberndorf sind zahlreiche Hindernisse zu überwinden.

© SportografRein in den Wassergraben! Auch beim Spartan-Race in Oberndorf sind zahlreiche Hindernisse zu überwinden.



Von Michael Mader

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Oberndorf i. T. – „Ja, es stimmt, wir haben uns für die Spartan-Europameisterschaft 2020 beworben“, bestätigt Gernot Riedel, Geschäftsführer des Tourismusverbands Kitzbüheler Alpen – St. Johann, gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Damit würde die teilnehmerstärkste Sportveranstaltung Tirols zusätzlich aufgewertet. Schon jetzt kann auf 10.000 Teilnehmer aus 40 Nationen zurückgeblickt werden. Die Europameisterschaft würde die Veranstaltung in Oberndorf noch mehr in den internationalen Fokus rücken. Gespannt wartet man daher auf eine Entscheidung. Angeblich gibt es auch Bewerbungen aus England und Italien. „Bewiesen haben wir ja, dass wir es können. Wir wären die Ersten im deutschsprachigen Raum“, hofft Riedel auf ein positives Feedback in der kommenden Woche.

Zwischenzeitlich sind die Vorbereitungen für das diesjährige Spartan-Race vom 6. bis 8. September bereits in der heißen Phase. Bis zu 200 freiwillige Helfer von Vereinen kümmern sich dann an den Bewerbstagen um die Abwicklung. Eine logistische Herausforderung für die Ordnerdienste. „Als Parkplätze dienen die umliegenden Felder bis zum Hartsteinwerk. Die Frage ist natürlich die Witterungssituation“, sagt Riedel. Regnet es, muss auf befestigte Flächen weiter Richtung Egger-Werk und St. Johann zurückgegriffen werden.

Der TVB-Geschäftsführer verweist in diesem Zusammenhang auf den Bus-Shuttle von Oberndorf aus: Besucher können mit einem Kombi­ticket den Bus und die Bergbahn zum Harschbichl benützen und dort große Teile des Rennens hautnah verfolgen.

Die Veranstaltung lässt man sich in Oberndorf rund 120.000 Euro (ohne Marketingaktivitäten) kosten, wobei 25.000 Euro davon von der Gemeinde kommen. Dafür kann Riedel auf 20.000 bis 25.000 Gesamtnächtigungen in der Region verweisen. Gibt es den Zuschlag für die EM, würde das alles noch einmal entsprechend mehr werden.


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