Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 26.08.2019


Bezirk Imst

Das „Crazy Eddy“ ist wieder da, nur etwas weniger crazy

An diesem magischen Platz in Silz, wo eine Welle im Inn „steht“ und das Kehrwasser einen Strand am Ufer bildet, kehrt wieder Leben ein.

Das einstige Crazy Eddy ist brav geworden. Statt dezibelstarker Livebands und Verkehrsstau durch Silz stehen die Schönheit des Ortes und entspannte Gelassenheit im Vordergund.

© Parth, EddyDas einstige Crazy Eddy ist brav geworden. Statt dezibelstarker Livebands und Verkehrsstau durch Silz stehen die Schönheit des Ortes und entspannte Gelassenheit im Vordergund.



Von Thomas Parth

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Silz — Einst von Bruno Pezzey und Hansi Neuner ins Leben gerufen, hat sich das „Crazy Eddy" binnen weniger Jahre als Outdoor-, Rafting- und Ausgeh-Eldorado einen Namen gemacht. „Nach der Gründung der Area 47 hat mein Vater mit dem Eddy abgeschlossen. Ich bin da anders", erinnert sich Sohn Mike Reden-Neuner, der schon mit 17 Jahren im Büro der Event-Location saß und ihren rasanten Aufstieg hautnah miterlebte. 2009 war die letzte Saison im „Eddy" — was im Jargon der Rafting-Guides übrigens „Kehrwasser" bedeutet.

„Im Grunde war hier seitdem Stillstand. Aber ich wollte diesen Ort immer schon nutzen, weil es einfach ein lässiges Platzl ist", gesteht Reden-Neuner. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters hatte Mike zusammen mit Christian Schnöller die Geschäftsführung der Area 47 inne, die er im Jahr 2017 zurücklegte. „Ich habe viel in der Area gelernt, wollte aber meinen eigenen Betrieb."

Mike Reden-Neuner mit seiner Freundin Simone Hofer vor der stehenden Welle um den Beach im Crazy Eddy in Silz.
Mike Reden-Neuner mit seiner Freundin Simone Hofer vor der stehenden Welle um den Beach im Crazy Eddy in Silz.
- Parth, Eddy

Das ist dem 42-Jährigen mit der Neueröffnung des „Crazy Eddy" auch gelungen. „Meine Freundin Simone ist hier stark eingebunden und bringt dafür auch viel Fachwissen mit. Der Ideen-Rucksack ist jedenfalls gefüllt", bestätigt der Neo-Gastronom, der sich offenbar wohl dabei fühlt, gegen den Strom des Wirtesterbens anzuschwimmen.

Sein Konzept für das „Eddy-Neu" ist ebenso einfach wie einleuchtend: „Wenn du ein Feierabendbier oder ein gutes Glas Wein trinken willst, wenn du als Radlfahrer oder mit deiner Familie und den Kindern einkehren magst, dann bist du bei uns richtig. Wir haben einen großen Spielplatz mit Beachvolley vor dem Haus, einen Strand mit Liegen und Schirmen Richtung Inn und fürs Törggelen mit der Firma gibt es drinnen 60 Sitzplätze, wobei bei Schönwetter die große Terrasse der Anziehungspunkt Nummer eins bleibt."

Das „Crazy Eddy" hat nur von April bis Oktober zwischen 10 und 22 Uhr offen. „Die Einfachheit steht im Vordergrund", so Reden-Neuner.




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