Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 10.09.2019


Bezirk Kitzbühel

Spartan Race: Jede Menge Schlamm und ausgebuchte Gästezimmer

Die Spartaner hinterließen ihre Spuren in Oberndorf, aber die Bilanz fällt wieder sehr positiv aus bei den Touristikern in der Region.

Der Regen und der Schlamm taten der guten Laune bei den Teilnehmern offenbar keinen Abbruch.

© SportografDer Regen und der Schlamm taten der guten Laune bei den Teilnehmern offenbar keinen Abbruch.



Oberndorf i. T. – „Aroo!“ – am Wochenende hallte wieder der Schlachtruf der Spartaner durch Oberndorf. Über 10.000 Teilnehmer absolvierten die unterschiedlichen Spartan-Rennen. Zum bereits fünften Mal fand diese Großveranstaltung statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Sie hat sich zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor entwickelt und füllt die Betten nicht nur im Verbandsgebiet von St. Johann. TVB-GF Gernot Riedel schätzt, dass durch die Veranstaltung an die 15.000 Personen in die Region kommen.

Doch nicht nur die Teilnehmer waren heuer gefordert, auch die Organisatoren und die Vielzahl der Helfer. „So schlechtes Wetter hatten wir noch nie, das war schon für alle eine große Herausforderung“, betont Riedel, der heuer auch erstmals selbst am Start war. „Wir hatten am Berg zum Teil nur sechs Grad, das war schon schwierig“, schildert er. Trotzdem seien die Spartan-Teilnehmer hart im Nehmen, es habe durch das Wetter kaum Absagen gegeben.

Gernot Riedel war auch erstmals selbst am Start.
Gernot Riedel war auch erstmals selbst am Start.
- Privat

Lob für Oberndorf gab es auch vom Spartan-Veranstalter Helge Lorenz: „Wir gratulieren allen Athleten zu ihrem Finish heute. Regen im Tal, Nebel am Berg, aber sensationelle Ergebnisse der Athleten. Das Spartan-Oberndorf hat bereits am ersten Tag gezeigt, warum es einer Spartan-Europameisterschaft 2020 würdig wäre.“

Das unterstreicht auch Riedel. „Wir haben heuer gezeigt, dass wir auch mit sehr schwierigen Verhältnissen umgehen können“, zieht er Bilanz. Ganz vorbei ist das Spartan-Race für Oberndorf aber für heuer noch nicht. „Die Aufräumarbeiten werden heuer sicher etwas länger dauern und ich bitte hier um Verständnis. Aber wir wollen alles wieder ordentlich hinterlassen und das ist bei den Bedingungen nicht ganz leicht“, sagt der TVB-Geschäftsführer. (aha)




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